Kleine Stinker

Hallo ihr Lieben,

gerade als ich die kleine Lady ins Bett brachte, da fiel es mir wieder auf… Liebe geht nicht durch den Magen. Liebe geht durch die Nase! Wenn ihr mich fragt, was ich am süßesten und bezaubernsten und unverwechselbarsten finde… dann ist das ihr Geruch!

Alle Frauen, spätestens alls Mamas, verfallen dem „Babygeruch“. Wie oft habe ich das beim Herumreichen meiner Maus zu hören bekommen. „Oooooh riech mal! Die riecht so gut. Nach Baby!“ Ich mochte das auch schon immer. Obwohl ich nie diese Art Frau war, die sich auf Babys gestürzt hat. Weder um an ihnen zu riechen, noch sonstetwas. Eigentlich dachte ich auch immer, es ist diese Penatencreme nach der alle Babys riechen…

Das veränderte sich bei meinem Baby. Von der ersten Sekunde an roch und liebte ich sie! Vertraut und süß. Wie oft habe ich meine Nase in das kleine verschrumpelte Paket gesteckt! Unzählige Male… Vor allem die wunderbaren kleinen Käsefüßchen! Ich hätte nie gedacht, dass Neugeborene an den Füßen riechen?! Aber oh ja, tun sie! Schon in der ersten Woche hatten sie ihren Namen weg. Der rechte heißt seit dieser Zeit „Herr Edamer“ und den linken Fuß nannte ich „Herrn Emmentaler“. Fragt nicht. Vielleicht die Hormone. Aber ich liebe diese zwei Kerle! Jeden Morgen werden sie besonders begrüßt. Mit Kuss auf jeden Zeh und danach, muss ich noch kurz reinbeißen. Mittlerweile nennt selbst sie ihre Füße mit ihren Namen! Ich vermute, sie meint alle Füße hätten Namen? Wie ich ihr das später mal erklären soll, ist mir ein Rätsel…

IMG_3348[1]

Oder der Mundgeruch am Morgen? So schön nach dem Aufstehen? Den mag man doch eigentlich garnicht… nicht mal den eigenen! Aber ich mag ihren! Wenn sie mir frühs im Bett entgegenrobbt und mir mit verzausten Haaren die Hände um das Gesicht legt! Sie riecht verschlafen und nach Schnuller und Milch und für mich zauberhaft!

Wie eigenartig fand ich immer diese Mamas die ihren Kindern am Po gerochen haben! „Oho, hier hat doch jemand eine Überraschung in der Hose!“ Und schwupps hoben alle ihre Sprößlinge nach oben und gingen auf Schnüffeltour… Naja, so eine bin ich jetzt auch! Und statt die Nase zu rümpfen, rufe ich stolz: „Hier haben wir die Übeltäterin!“ Nicht mal ihre Pupse schrecken mich. Obwohl das mittlerweile schon recht ausgreifte kleine Stinkbomben sind!

Jemanden so richtig gut riechen zu können… ist ein schönes Gefühl!

Machts gut!

Eure Nadja

Werbeanzeigen

Mama im Hamsterrad

Hallo ihr Lieben,

wie schnell hat einen der Alltag nach unserm kleinen Ski-Trip wieder… Mama auf Arbeit… Kind wird krank… Chaos… Panikanruf bei Omi… Omi kann nicht… Panik… Anruf Omi kann doch… Licht am Ende des Tunnels… schnell noch zu Hause Essen gekocht… Omi da… schnell auf Arbeit… Chaos… wieder zu Hause… Chaos… Chaos… Chaos…

An Tagen wie diesen komme ich mir vor wie ein ganz kleiner Hamster in einem ganz großen Riesenhamsterrad! Und ich frage mich grade mal wieder wie ich da rein gekommen bin?! Oder besser, wie ich da wieder raus komme…

Letztens laß ich einen Artikel über die ständige Unzufriedenheit der heutigen Mütter, die im Grunde hausgemacht wäre. Wir wollen (sollen) heute alles sein. Mama, Sexgöttin, Haushaltsperle, berufstätig, schlank, schlau, schön, eigenständig, flexibel, selbstverwirklicht, entspannt… Und können es nicht. Und das macht uns sauer. Mich jedenfalls. Weil ich es nicht verstehe. Eigentlich will ich das doch garnicht alles?! Oder doch? Eigentlich will ich doch nur glücklich sein. Und das mein Kind glücklich ist. Und der Rest der Familie, der Mann, der Hund, Tante, Onkel, meine beste Freundin, der Postbote… Es geht schon wieder los! Warum fühle ich mich dazu berufen, alles zu richten? Alles muss unter einen Hut, auch wenn einem darunter der Kopf platzt?

Früher ging das doch auch! Sagen mir die alten Damen. Da hat sich keine Mutter mit  nur einem Kind beschwert. Man hatte mindestens zwei. Besser drei oder vier. Der Haushalt war gemacht. Der Mann glücklich. Die Kinder sauber. Und dabei war ja alles früher viel schwerer. Da gab es keine Krippe und auch kein Kindergeld. Aber es gab auch keine Rolle der Frau, wie es sie heute gibt. Keine blöde Medien, die einem allem Mist in den Kopf kacken. Da gab es noch die „böse“ Rabenmutter, die ihre Kinder allein lässt. Jetzt wird man schon mitleidig angeschaut, wenn man „nur“ Mama ist!

Vielleicht haben wir es ja garnicht schwer heute. Und machen es uns nur selber schwer. Ich habe mein Abi nachgeholt und studiert. Und ich habe Bafög zurückzahlen müssen. Jede Menge. Also muss ich arbeiten. Mit Kleinkind. Und Haus. Und Hund. Natürlich könnte ich auch zu Hause bleiben! Dann wäre es sauberer und in meinem Kopf leerer. In unseren Geldbeuteln auch klar. Aber wir würden überleben, so ist es nicht… Ich liebe mein Mädchen über alles und möchte ihr so vieles bieten. Wir gehen zum Musikgarten, Kinderturnen, Fasching, Indoorspielplätzen, Spielgruppen und verbringen jede freie Minute miteinander. Keine Sekunde kann und will ich verpassen. Wir kriegen oft Besuch. Was schön ist. Aber da will man ja nun auch keinen Dreckstall präsentieren. Schön frisch muss alles aussehen. Nicht wie gerade geputzt. Gerade mal so hingewischt. Kein Problem, wenn da der Hund grade mal hingekotzt hat. Wisch ich mal eben mit weg, Schatz! Kochen? Logisch! Am besten jeden Tag! Frisch, versteht sich! Naja und dann komm ja dann auch noch „ich“. Also Freizeit, Tanzen, Singen im Auto, Schoppen (gibt nix entspannenderes), mal was lesen, gar nix tun. Gibts das eigentlich noch? Nichtstun…

Ich weiß nicht. Irgendwas mach ich falsch, denk ich mir. Bei den anderen geht das doch auch und du muffelst hier rum?! Stimmt aber nicht! Bei den anderen gehts auch nicht! So schön lesen sich die Blogeinträge von Mamas die wie ich empfinden. Wie tröstlich sind die ehrlichen Mama-Gespräche, bei denen nicht nur die „Zott-Weekend-Feeling-Familienstory“ erzählt wird. Da gibt es auch Frust. Und man heult auch mal, weil einem alles zu viel wird. Und es ist viel! Und das Kind spielt auch mal Kinderspiele am Computer. Und es kriegt auch mal Schokolade wenn man mal kurz Ruhe haben will. Und Mama und Papa haben sich auch nicht immer lieb. Und nein, es ist nicht abends das ganz Spielzeug fein säuberlich dahin geräumt, wo es gehört. Wir Mamas werden ehrlicher. Zu uns selbst. Und zu anderen. Endlich. Vielleicht ein erster Schritt raus aus dem Hamsterrad…

Strampelt heute nicht mehr zu lange!Kind, Freiheit

Eure Nadja

Pistengeschichten

Hallo ihr Lieben,

wir sind wieder heil und an einem Stück in Deutschland angekommen! Unser Wochenendrückblick wird heute ein Ski-Wochenrückblick…

Montag, 20.01.2014

Der Berg ruft! Frisch und motiviert schnalle ich mir die kleine Madam + Versorgungspaket auf den Rücken… und laufe los. Da hoch gehts zur Mittelstation, auf 1490 Metern Höhe. Kenne ich ja noch vom letzten Jahr. Schwer ist sie geworden, denke ich mir noch. Die ersten 100 Meter gehen ganz gut. Dann wird mir warm. Da – eine Bank. Naja vielleicht mal ganz kurz Rast machen. Aber wirklich nur einmal. Ich habe mir ja schließlich was vorgenommen! Im Laufe der weitereren Strecke wird mir dieses Ansinnen zunehmend wurscht. Ich schwitze wie ein Tier, meine Beinen rebellieren und ich frage mich ernsthaft, wie ich das letztes Jahr dreimal durchgehalten habe?! Ich erwische mich dabei, dass ich den vereinzelten Autos die an mir vorbeituckeln sehnsüchtig hinterherschaue… Aber ich schaffe es irgendwie oben anzukommen. Und der Spruch: Geschafft aber glücklich, trifft es doch relativ gut…

Auf dem Weg wars aber nicht langweilig. Wir treffen sich wälzende Pferde, sehr zutraulich Schäfchen, Kühe und jede Menge anderer toller Sachen… Bänke zum Ausruhen z.B.

IMG_3243[1]

IMG_3236[1]

Mama, Kind, Urlaub, Österreich

IMG_3232[1]

Kurz vor der Mittelstation höre ich hinter mir ein sehr vertrautes Schnarchen.Den Rest könnt ihr euch denken…

kind schläft

Dienstag, 21.01.2014

Mama und Tochterherz nehmen diesmal, welch Überraschung, die Gondel zur Mittelstation. Für sie immer wieder ein Erlebnis. Wenn ich daran denke, wie mulmig mir die ersten Male zumute war?! Doch ein Unterschied ob man 30 oder 2 Jahre ist…

Mama, Kind, Gondel

Oben testen wir nun mal die kleinen Plastik-Ski. Sie freut sich und läuft sofort los. Und ich hinterher. Stunden bringen wir im Schnee zu. Ich wundere mich wirklich, wie man so kälteresistent sein kann?!

IMG_3276[1]

Kind, Schnee, Ski

Mittwoch, 22.01.2014

Heute gibt es einen Schlitten als Verstärkung! Auf der Mittelstation ziehe ich sie gefühlte 100 Mal den Babyhügel rauf und wir sausen runter… Gut, dass wir knapp 90 frische Halbstarke dabei haben, die mich gerne dabei unterstützen! Die Kleine schließt einige von ihnen sofort ins Herz. Besonders einen kleinen Jungen mit Brille. Er spielt zuckersüß mit ihr. Auf der Rückfahrt ins Hotel kommt er im Bus schüchtern auf uns zu und schenkt ihr ein Duplo. Ab diesem Moment höre ich stündlich: „Wo ist der Junge mit der Brille?!“ Oliver heißt er, verrät er uns später. Netter Junge, der Oliver.

Kind, Schlitten

Am Abend geht es zum Highlight des Skikurses – Jackys Milchbar! Ein cleverer Eismann, der seine Eisdiele im Winter Schülergruppen zur Verfügung stellt. Erst gibt es einen Eisbecher. Und dann, wie von Zauberhand, Licht aus, Flackerlicht und Nebel an… und dann megalaute Musik und Kinderdisco! Es ist immer wieder lustig. Die Mädels machen sich so schick und sexy zurecht, dass man kurz davor ist, einige zur Seite zu nehmen. Aber eigentlich ist das nicht nötig. Weil die dazugehörigen Klassenkameraden, hinter der weiblichen Entwicklung weit abgeschlagen, die meiste Zeit sowieso nur schüchtern dran vorbei schauen. Noch.

Donnerstag, 23.01.2014

Es schneit!!! Und die Sonne schaut nun auch so richtig durch… Da ein Freund auf die kleine Madam aufpasst, nutze ich meine Chance endlich mal wieder auf den Brettern zu stehen. Mutig fahre ich bis auf die Bergstation. Weniger mutig schaue ich dann nach unten… Ganz so sicher bin ich ja noch nicht gewesen und jetzt nach drei Jahren Pause… Oh weh. Ich erwische mich dabei, dass ich überlege die Ski wieder abzuschnallen und lieber nochmal auf dem Babyhügel unten zu üben. Aber es ist so wunderschön da oben und irgendwie, denke ich mir intuitiv, komme ich da runter. Bei den ersten Schwüngen zweifle ich dann doch stark an meiner Intuition.  Auch an meiner Konstitution. Aber schon nach ein paar Minuten gehen mein Kopf und Körper auf Skimodus! Tatsächlich, wie beim Fahrradfahren. Ich wollte es meinem Mann nicht glauben. Er hatte recht. Mal wieder.

Mama, Papa, Skifahren

Heute kommt auch die kleine Lady mit nach ganz oben auf die Bergstation! Ich habe etwas Sorge, wegen dem Druck und Höhenluft. Nachdem ich bei einem Österreicher dafür nur ein müdes Augenrollen ernte, komme ich mir tatsächlich ein bisschen blöd vor. Naja Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste…ihr wisst schon…

Kind, Skihelm

Freitag, 24.01.2014

Und schon ist Abreisetag… Es schneit wie verrückt. Endlich sieht es auch im Tal nach Winter aus. Es wird nochmal ausgiebig gefrühstückt. Das Packen habe ich großteils schon am Vorabend gemacht. Aber der Rest am Morgen reicht auch noch. Warum schleppt man eigentlich immer soviel Mist mit?! Ein Reisebett, indem außer einer ziemlich einsamen Puppe keiner schläft? Tonnen an Klamotten. So viel Knabberzeug, dass es locker für eine Krippengruppe reichen würde. Ersatzhandtücher, obwohl man weiß, dass es im Hotel welche gibt.  20 verschiedene Cremes. Ja natürlich, man braucht eine leichte Lotion, eine Wind- und Wettercreme, zwei Sonnencremes, einen Sonnenstick, eine Körperlotion, eine einfache Gesichtscreme, eine Popocreme, eine Fettsalbe und eine hypoallergene Tagescreme mit Sonnenschutz und Q10. Man ist ja schließlich zwei Mädchen.

Am Nachmittag trudeln wir wieder zu Hause ein. Das Haus ist eiskalt. Es gibt einen Früchtetee und ein bisschen traurig bin ich. Wir kommen wieder. Ganz bestimmt. Nächstes Jahr.

IMG_3324[1]

Sonntag, 26.01.2014

… doch noch ein Wort zum Wochende wieder zu Hause. Nur eins. Schneeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!!!

IMG_3311[1]

Machts gut ihr Lieben und einen guten Start in die Woche!

Eure Nadja

Noch ein Schnapsi für Mama

Hallo ihr Lieben!

Heute gibt’s kein „Was war los am Wochenende“… War nix los 🙂
Außer viel Packen und versuchen nichts zu vergessen. Ist uns auch fast gelungen! Soweit ich das bis jetzt beurteilen kann.

Ich schreibe diese Zeilen aus der wunderschönen Wildschönau. Kennt ihr nicht?! Das ist ein kleines Hochtal in Österreich, gleich hinter der Grenze Deutschland-Österreich. Hier verbringen die kleine Lady und ich ein paar Tage in den Bergen. Zusammen mit 86 Schülern. Ein Dutzend Lehrer ist auch dabei. Einer davon ist unser Papa. Wir haben ein nettes runtergekommenes Hotel, was vor vielen Jahren den letzten Pauschaltouristen begrüßt hat. Seit Jahrzehnten geben sich hier Schülergruppen die ramponierten Klinken in die Hand. Die Zimmer sind entweder heiß oder kalt. Dazwischen gibt es nichts. Wenn man Glück hat, gibt es eine funktionierende Brause. Wenn man Pech hat, nicht. Es riecht nach alten Teppichböden und viel zu viel Parfüm von kichernden Teenagern. Sie lungern auf der Treppe und tippen ins Smartphone oder Tablet. Ab und zu spielen sie auch noch Fangen oder die Mädels verstecken sich in den Zimmern der Jungs. Dann gibt es rießen Geschrei und ich muß lächeln…

Ist es wirklich schon so lange her? Irgendwie ist heute doch alles anders. Irgendwie ist aber auch alles wie immer.
Bis vielleicht auf das ich älter und nun Mama bin. Und eine kleine schnarchende Maus neben mir liegt. Schnitzel und Pommes mag ich aber trotzdem noch genauso gern. Allerdings brauche ich heute dann dringend ein Schnäpschen danach! Eine der Kolleginnen meines Mannes fragte mich grade. Warum tut man sich das immer wieder an?! Wegfahren mit fast 90 Schülern einer Hauptschule? Sie hätte da besseres zu tun!

Ich schaue mich um. Hinter mir spielt eine Schülerin die ganze Zeit mit unserer Tochter. Sie lachen und winken. Als ich meine Kleine ins Bett bringe, kommt mir der Wirt nachgelaufen. „Bleib doch da!“ Sagt er in seinem ungarisch-österreichischem Kauderwelsch. „Gebe kleines Schnapsi für alle aus!“ „Ach lieber Morgen, heute müssen wir erst mal ankommen.“sage ich. Er zwinkert mir zu. „Oki. Trinken wir morgen.“

Nö, denke ich mir. Eigentlich habe ich gerade nichts besseres zu tun…

Schlaft gut eure Nadja

Der Name ist Programm

Hallo ihr Lieben,

ach ja… Wie ich sie liebe, die täglichen Artikel über die Vornamen der Kinder hierzulande. Man kann wählen zwischen: Die Hitliste der Vornamen in Deutschland! Finde den besten Vornamen für dein Kind! Welche Bedeutung hat der gewählte Vorname? Dieser Vorname macht dein Kind erfolgreich! Wie blöd können Eltern sein, ihrem Kind diesen Vornamen zu geben?…

Heute laß ich mal wieder einen Artikel aus der letzteren Kategorie. Man nenne ihn Sheriff lautet es da von der Headline. Standesämter lockern ihre straffen Raster und winken nun auch gerne mal einen „Dior“ oder eine „Fanta“ durch. Und in Wiesbaden gibt es seit neuestem eine kleine „Cinderella-Melody“. Schlimm! Schimpfen die Leute! Wie kann man nur?! Die armen Kinder! Gehänselt werden sie, ihr Leben lang… Mögen sie recht haben. Sicher gibt es Namen, die dem Besitzer einmal übel aufstoßen werden. Und man sollte Eltern darauf aufmerksam machen, dass die eine oder andere Namensschöpfung vielleicht durchaus kreativ, aber in unseren Breitengraden nicht die beste Wahl ist. Aber ist es nicht auch langsam an der Zeit für ein bisschen Offenheit und Toleranz? Und geht diese ganze Diskussion um Kevin und Jaqueline nicht langsam zu weit? Ist man automatisch dumm, weil man einen englischen Vornamen hat? Sind nicht alle Namen irgendwann mal nervig (gewesen)? Verletzt man nicht den einen oder anderen?! Ich glaube schon. Ich schreibe euch gerne warum…

Vier Tage nachdem ich unsere Tochter entbunden hatte, lag ich erschöpft auf der Couch und surfte ein bisschen im Internet. Ich suchte das Bild meiner Tochter in der Galerie des Krankenhauses. Als ich den Namen meiner Tochter eingab wunderte ich mich doch sehr. Der erste Vorschlag der Suchmaschine war nicht etwa die Seite des Krankenhauses, sondern die Seite Chantalismus. Es dauerte eine Weile bis ich den Begriff „begriff“. Ich klickte auf die Seite und mir blieb tatsächlich für einen Moment das Herz stehen! Hier durften die Leute die Vornamen anprangern, die sie besonders übel, lustig, doof etc. fanden. Nicht nur den Namen. Nein. Sie zeigten auch gleich das Bild und den Ort des Namensfundes dazu! Ich traute meinen Augen kaum… Da erschien ein Bild meiner Tochter verfälscht und darunter stand in breiten Lettern ihr Name mit einem dicken Smiley! Jemand hatte das Bild aus der Krankenhaus Galerie kopiert und da eingefügt. Das der Name nicht 0815 war, wusste ich. Das es ein Name war, den man bemerkte um sich darüber lustig zu machen, nicht. Weder ist der Name englisch, noch irgendwie auffällig. Lediglich der zweite Vorname den wir gerne wollten, weil er für uns eine große Bedeutung hat, ist nicht gewöhnlich. Ich war zutiefst entsetzt, als ich daneben laß: „Hier finden sie Namen, für die die Kinder ihre Eltern verklagen sollten!“ Und weiter unten den Kommentar einer Userin zu einem anderen Namen: „Sollte man der Mutter nicht die Gebärmutter rausnehmen?!“ Ich dachte noch: “ Vielleicht sollte man dir dein Gehirn rausnehmen? Da du es ja offensichtlich nicht benutzt?!“ Danach heulte ich Rotz und Wasser. Vielleicht war der Babyblues schuld. Normal juckt es mich nicht sonderlich was die anderen denken. Aber das verletzte mich. Und ich konnte nicht fassen, wozu Menschen in der Lage waren. Nur um einen Scherz auf Kosten anderer zu machen. Kein Name könnte je so geschmacklos sein, wie das, was ich da lesen konnte! Jedem seine freie Meinung. Aber Ende ist da, wo die Würde des Gegenübers missachtet wird. Ein paar Wochen später drohte ich mit einem Anwalt, wenn nicht sofort das Bild von dieser Seite entfernt würde. Es wurde.

Was bleibt ist ein schaler Beigeschmack… Ich liebe meine Tochter und ich liebe ihren Namen! Wir haben ihn mit bestem Wissen und Gewissen gewählt. Ich hoffe sie wird ihn später auch mögen. Wenn sie dann doch meckern möchte, dann soll sie. Das machen wir ja sowieso alle irgendwann mal. Aber ich hätte nie einen anderen gewollt, weil er zu uns passt. Weil er zu ihr passt… ganz genau so wie er ist!

Gute Nacht sagt eure Nadja (die ihren Namen übrigens sehr gern hat :))

Befreiungsschlag

Mein heutiger zu sammelnder Glücksmoment ist besonders. Er war nicht glücklich im eigentlichen Sinne, weil der Auslöser Unglück war. Ich habe mich zu lange mit einer Situation arrangiert, die mir schadet und mich runterzieht.

Ich bin eine gnadenlose Optimistin. Und ich bin froh darum. Es rettet mich über Momente, die sonst unerträglich wären. Manchmal verleitet einen dieser Optimismus aber auch zu verharren. Verharren in Situationen die man nicht ertragen sollte. Aber immer wieder sagt der gute Glaube: Warte auf morgen! Morgen sieht alles anders aus. Kräme dich nicht! Manches ist nicht so, wie es scheint!

Aber manchmal ist es eben wie es scheint! Und manchmal darf man nicht mehr warten, dass einen das Schicksal rettet oder sonstwas. Manchmal muss man sich selbst retten! Und das habe ich getan… Ich war heute nicht das liebe nette Mädchen, was die Augen zumacht und einmal mehr die Arschbacken zusammenkneift und schweigt. Mein Mund ging auf und ich konnte die Worte aussprechen, die mir wie Blei im Magen lagen. Endlich war das Gefühl jetzt gleich zu explodieren größer, als die Angst etwas verkehrt zu machen, mit dem was ich sage. Mit jedem Wort mehr wurde das enge Gefühl in meiner Brust weniger. Mit jedem mal Luft holen fühlte ich mich ein Stück leichter. Schau der Angst in die Augen und sie wird zwinkern! Ein Spruch, den ich so oft gelesen habe. So spürbar war er in diesem Moment.

Das was ich gerade schreibe ist doch kein Thema für meine Tochter?! Aber das ist es.

Diesen Tag möchte ich ihr mitgeben. Lass nicht zu, dass irgendjemand oder irgendetwas dir so deine kraft raubt und dich in ein Gefühl versetzt, dass dir schadet. Glaube immer an das Gute im Menschen und verliere nie die Hoffnung darauf, dass sich das Blatt für dich wenden wird!
Aber bleibe nicht stumm und warte nicht zu lang. Du hast die Kraft allem entgegenzutreten. Wenn du vertraust und im festen Glauben für etwas bist. Sei das Ergebnis auch wie es ist, aber du hast das getan, wozu du fähig bist! Nie wirst du aufhören zu zweifeln oder zu verzagen. Das tue ich auch. Aber du wirst besser. Jeden Tag…

Gute Nacht!
Eure Nadja

Wochende ins Wasser gefallen

Hallo ihr Lieben,

unser Wochenende stand voll im Zeichen des Wassers! Von oben und unten und eigentlich überall…

Zum Start machten wir gleich früh unseren obligatorischen Spaziergang mit Mann und Maus. Wir wohnen in wunderbarer Natur, so dass jeder Schritt eine kleine Erholung ist. Auch wenn es schüttet und man im Moment mehr Matsch als Weg hat. Die kleine Madam freut dies sowieso ungemein.

Kind, Puky, Laufrad

IMG_3162[1]

Kind, Pfütze, Matschhose

Am Samstag fuhr die ganze Familie zu den Großeltern. Ein Highlight ist immer der Besuch des kleinen Schwimmbades im Ort. Da Mama immer mal Probleme mit der Haut hat, hat Papa vor einiger Zeit den Schwimmtrainer-Part übernommen. Er macht das großartig! Ich habe sie seit vielen Wochen mal wieder ins Schwimmbad begleitet und von außen dem Treiben zugeschaut. Fast durchgängig standen mir Tränen in den Augen. Sie hat gejuchzt und geprustet, ist gesprungen und hat immer wieder „nochmaaaaal“ geschrien. Es war einfach nur wunderschön anzusehen! Niemals hätte ich auch nur erahnen können, wie glücklich mich mein Kind machen kann, nur dadurch, dass sie selbst glücklich ist…

Papa, Kind, Schwimmen

IMG_3156[1]

Am Abend ging es für Kind und Mama noch eine Runde an Opas Keyboard… Mehr Katzenjammer als Klavierspielen, aber dafür schön laut und mit viel Gefühl 🙂

Kind, Mama, Klavier,Keyboard

 

Am Sonntag wanderten wir nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf durch unsern nahe gelegenen Wald. Endlich besuchten wir auch mal wieder den Pferdestall! Die Kleine und durchaus auch die Mama sind immer sehr beeindruckt von diesen tollen Tieren. Ich kenne keine gütigerer und beruhigeren Augen als die eines Pferdes. Aber Pferde sind so mächtig groß. Erst einmal im Leben bin ich auf einem dieser schönen Exemplare (im Trab) geritten. Und ich hatte doch eine latente Panik dabei. Obwohl, ein tolles Gefühl ist es allemal…

Mama, Kind, Pferd

Im Sonnenuntergang läuft es sich doch am schönsten. Und ich habe noch genug Kraft, die kleine Lady 2 Stunden zu tragen. Das wird mir hoffentlich nächste Woche in den Bergen zugute kommen. Darf nur nicht vergessen, meinen auf dem Rücken mitreisenden Gast regelmäßig mit Salzstangen, Cashewkernen oder Rosinen zu füttern. Dann dürfte eigentlich nix mehr schief gehen!

Mama, Kind, Trage

 

Eine wunderschöne Woche wünschen wir euch! Machts gut ihr Lieben…

Eure Nadja

Mama mein iphone

20140109-201252.jpg

Manchmal machen einen Aufenthalte in Wartezimmern doch tatsächlich ein bisschen nachdenklich.

Sechs Leute sitzen da. Früher hätten sie sich eine der vielen netten abgegriffenen Zeitschriften geschnappt und sich notgedrungen über den neuesten Klatsch des Königshauses informiert. Heute sitzen Vier von Sechsen da und schauen eindringlich in ihre Smartphones. Das nicht mal grade kurz, sondern permanent! Sie tippen, lächeln, schauen ernst, schütteln den Kopf… fast als würden sie sich mit diesem kleinen Ding auf ihre eigene, subtile Weise unterhalten… Auf einmal gibt eines der Telefone einen schrillen Ton von sich, der gleich danach in eine ohrenbetäubende Musik übergeht. Einen echten Schreck bekommt hier keiner mehr. Müde wird aufgeschaut und registriert, welcher der Deppen hier nicht mit youtube umgehen kann. Dann versinkt man wieder in seine eigene kleine Medienwelt. Wie krank ist diese Menschheit doch geworden?! Denke ich noch… bevor ich eben mal schnell einen kleinen Link teile…

Was wird da aus unsern Kindern werden? Werden sie sich bald nur noch tippend und scrollend fortbewegen? Oder wird es nicht einfach eine Generation von wahnsinnig schnellen, informierten und vernetzten jungen Leuten, die eben einfach nicht mehr auf Bäume klettern?! Bevor ich Mama wurde, war mir das wohl ziemlich egal. Jeder ist doch für sich selbst verantwortlich. Sollen sie doch ihr halbes Leben vor dem Computer verbringen, wenn es sie glücklich macht ! Jetzt ist es anders. Jetzt habe Verantwortung. Nicht nur für mich. Nun gibt es ein kleines Mädchen in meinem Leben, dass eine ziemlich große Leidenschaft für mein iPhone entwickelt hat. Und ganz unschuldig bin ich daran nicht. Zu verführerisch sind die tollen kleinen Apps und auch die Aussicht auf ein kleines bisschen Ruhe.

Wer sollte es einem auch verübeln?! Wart ihr schonmal tagelang mit einem kranken Kleinkind zu Hause? Und wolltet einfach nur mal kurz auf die Toilette? Allein?! Versteht mich nicht falsch. Ich tue nichts lieber, als mich mit meiner kleinen Tochter zu beschäftigen. Wir gehen auf den Spielplatz, lesen jeden Tag Bücher, gehen zum Kinderturnen, Tanzen wie verrückt zu wildester Kindermusik und gehen seit ihrem 12 Lebensmonat zum Musikgarten. Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich sie eine halbe Stunde an mein iPhone lasse? Es ist verlockend, vielleicht sogar zu verlockend manchmal… Aber es ist auch faszinierend. Kleine Finger, die mal eben das Telefon entsperren und eine Puzzle-App oder die geliebte Wimmelburg raussuchen! Sie lernt wahnsinnig schnell. Ist das gut? Manchmal wenn sie in ihrer (süßen) bestimmten Art lauthals „ihr“ Handy verlangt, bin ich mir da nicht mehr so sicher… Galaxy Kids Tablet, schönste Kinderapp und kleine Spiele für die Fahrt in den Urlaub steht da in großen Lettern! Lasst Kindern doch das Tablet schreibt die Welt! Verblöden, vereinsamen und dick werden die Kinder, schreiben die andern… Ach Mann, wie soll man den da ne gute Lösung finden. Google meinst du? Na klasse…

Gute Nacht… Eure Nadja

20140109-212047.jpg

Was Warmes für die Seele… oder wie ich Mama den Tag rettete

Es war ein so anstrengender und zermürbender Arbeitstag… Ich war frustriert und erschöpft und ärgerte mich über mich selbst. GSD war es bald 14 Uhr. So dass ich den Stift oder besser die Tastatur fallenließ und mich sehnlichst schnell auf den Weg zur Krippe machte! Heute war ein besonderer Nachmittag! Baby-TÜV – unsere U7! Für Mamis und Papis eine durchaus gängige Abkürzung 🙂 Für alle anderen, es ist die Vorsorgeuntersuchung des Kinderarztes um den zweiten Geburtstag des Kindes. Tochterherz und ich waren gleichermaßen hibbelig. Sie, weil sie Arztbesuche verrückterweise total klasse findet und ich, weil ich einfach gespannt war, was so auf uns zu kommt…

In der Praxis ist immer was los. Die kleine Madam stürzte demnach auch sofort auf die Spielwiese… Ein kurze Schrecksekunde folgte gleich nach dem Ausziehen, als sie sofort die steile Rutsche raufstieg und mit vollem Speed runterrauschte! Das Kinn kam zwei Millimeter vor der Absperrung zum Stehen… Es ist immer wieder erstaunlich wie wachsam Kinders Schutzengel sind! Als wir aufgerufen wurden, spurtete sie gleich ins Behandlungszimmer und ließ sich bereitwillig ausziehen. Nun wurde sie gemessen… Da sie, wie bereits erwähnt, genetisch bedingt, eine kleine Kurze ist, war ich nun doch neugierig. 80 cm stand da. Nun ja, das ist doch was! Noch kein laufender Meter, aber immerhin! Als dann der Doktor kam und sie untersuchte, war sie ehrfürchtig erstarrt und verfolgte aller sehr genau. Vor allem das „Nuuutdruck-Messen“ war beeindruckend, wie sie mir danach ausführlich erläuterte.

Baby, Kind beim Kinderarzt

Mama! Ein rießen Schaukelpferd!

Kind, Baby, Windel, Musik

Windel-Rocker

Die blöden Spielchen die der Doktor dann mithilfe eines Kinderspielzeugs spielen wollte, waren dann aber mehr als langweilig. Er wollte doch tatsächlich, dass sie ihm sagte, wie die Tiere hießen und welche Geräusche die machten?! Sie ignorierte geflissentlich alles und fragte ihn dann mehrmals eindringlich, wieso denn bei dem Spiel so viele Tiere fehlten?? Typisch Mama, versuchte ich nun krampfhaft und locker zugleich (oh ja, das geht wirklich :)) ihr die richtigen Worte zu entlocken. Da der Doc nun aber auch nicht mehr ernst blieb und schallend lachend aufgab, mühte ich mich auch nicht weiter. Die Diagnose lautetet im Abschluss, ein quietschvergnügtes, gesundes Mädel, dessen sprachliche Begabung wir wirklich fördern sollten! Und da denken wir Mamas immer, wir müssten den Kindern noch was vormachen! Meine Stimmung war zu diesem Zeitpunkt schon wieder einiges über dem Nullpunkt…

Beim Bäcker gab es nun den obligatorischen Kakao to go und klebrige süße Sachen. Zu meiner großen Freude spielte wieder unser Lieblingsstraßenmusiker! Nie dürfen wir an ihm vorbeilaufen, bevor meine Kleine nicht ein, zwei Liedern gelauscht und entzückend im Takt mitgewippt hat. Er singt ein bisschen melancholisch, ein bisschen verrückt und trägt einen für kurze Zeit in eine andere Welt. Wie gut mir das tat. Und so schaute ich einfach zu. Dankte dem lieben Gott, für diesen Moment, dafür dass mein Mädchen Musik liebte und schlürfte meinen Kakao…

Mama, Kind, Musik,

Musik für die Seele

Nachdem wir in einer Boutique ein Bild der Verwüstung hinterließen, entschied ich mich doch langsam für den Heimweg. Dabei entdeckten wir an einer Straßenecke einen Bettler im Rollstuhl. Oft bemerke ich, dass so klein sie doch ist, ein feines Gespür für Leid und Traurigkeit in ihr steckt. Sie blieb stehen, betrachtete den Mann und fragte mich, was mit ihm sei. Ich sagte ihr, etwas beklommen, dass er ein Aua an den Beinen hat und deshalb nicht mehr laufen könne. Sie ging näher ran und musterte ihn weiter. Auf einmal lächelte er ein herzliches zahnloses Lachen und meine Kleine lachte zurück. Wir hatten nur noch 10 Cent. Die legte sie ihm in seinen Plastikbecher. Er schaute sie so gütig an, dass es mir fast peinlich war, dass ich nicht noch wenigstens 1 Euro hatte. Aber ich glaube eigentlich war es ihm egal. Er winkte ihr zu und sie lachte zurück. Als wir weitergingen, sagte sie leise: „Mama. ich habe auch ein Aua“. Und zeigte auf ihr Knie. „Aber das ist verheilt Mama.“ Manche Aua verheilen und manche nicht, sage ich ihr. Und obwohl wir schon eine ganze Weile weiter gelaufen waren, dreht sie sich um und beginnt wieder zu winken. Ich denke, was macht sie? Und drehe mich auch um. Da erkenne ich noch in der Ferne den Bettler, der sie ansieht, lächelt und zurückwinkt…

Manchmal liegen Traurigkeit und Trost so nah beieinander, findet ihr nicht?

Bis bald, eure Nadja

Was war los am Wochenende?

Hallo Ihr Lieben,

heute ist schon Sonntag und ich denke gar nicht so gerne an Dienstag, wo uns der Ernst des Lebens wieder hat. Das Kind muss in die Krippe, Mama düst schnell zur Arbeit (weil wie immer meistens zu spät), noch eben Hauhalt machen… naja ihr wisst schon. Ich habe den Urlaub mit Mann und Maus, trotz  Weihnachtsbesuche-Marathon und Silvestertrubel sehr genossen. Ist Weihnachten auch oft ein Zelebrieren von unnötig langen Einkaufsaktionen, Stress und Allen gerecht werden, so ist es für mich trotzdem das schönste und feierlichste Familien-Fest. Doch nun beginnt auch schon der Baum zu nadeln. Es heißt also, machs gut Lotterzeit und Hallo Alltag!

Trotz der etwas trüben Gedanken, möchte ich nicht verpassen, mit euch das letzte Wochenende kurz Revue passieren zu lassen. Es ist ist immer ziemlich voll, so dass ich da wohl Schreibpause mache. Dafür zeige ich euch gerne sonntags, was bei uns so am Wochende los war 🙂 Ihr findet das dann in der Kategorie, Was war los am Wochende? !

Also hier tatata unser erster Was war los am Wochende? Post:

Am Freitag machte Papa Holz. Tochterherz und Mama halfen fleißig mit. Weil Holzscheite tragen langweilig ist, wurde kurzerhand der Buggy zur Schubkarre. Warum nicht? Puppen sind doch was für Langweilerinnen…

Kind, Mama

Am Freitag Nachmittag machen wir einen Familienausflug in die IKEA. Hier gibt es immer was zu entdecken! Was genau dem Designer des omafressenden Plüschwolfs wohl den ganzen Tag so durch den Kopf geht?! Naja was solls… Tochterherz war glücklich und der Familiensegen blieb gewahrt. Der Rundgang wurde dann die ganze Zeit mitWürgegeräuschen untermalt, um die Oma auch standesgemäß wieder aus dem Bauch zu bekommen. Mama fands sehr lustig…

IMG_3039[1]

Beim Warten auf die obligatorischen Pommes (für Mama sind es immer die Köttbullar) wurde fleißig gespielt…

IMG_3072[1]

Während meines Samstag-Großputzeinsatzes entdeckte ich, dass mein Mann wohl ein Doppelleben führt?!

IMG_3071[1]

Mama und Tochter haben Stempel entdeckt! Einmal probiert, wollten wir garnicht mehr aufhören. Allerdings ist das Waschen der Hände danach wirklich kein Spaß…

IMG_3047[1]

Am Sonntag trafen wir uns mit einer lieben Freundin. Da es bekanntlich kein schlechtes Wetter gibt, machen wir den Spielplatz unsicher. Töchterchen kämpft sich die schaukelnde Brücke tapfer hoch!

IMG_3070[1]

Auf unserem Weg zum Spielplatz traue ich meinen Augen kaum! Da wachsen tatsächlich jede Menge Schneeglöcken… Meine absoluten Lieblings-Frühjahrsblüher. Naja wo kein Schnee – da wenigstens Schneeglöckchen.

IMG_3069[1]

Zeit für den Aufbruch…

IMG_3068[1]

Aber ups, wer lief uns denn da über den Weg??? Unsere Kleine war mächtig beeindruckt von den drei Königen und lauschte  andächtig…

IMG_3067[1]

Das war unser Wochende! Die drei Könige und ich sagen Tschüß…

Kommt gut in die Woche!

Eure Nadja