Mein Vor-Hochzeitstageschenk

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Ich schreibe meine Donnerstags-Zeilen aus dem Bett. Mit meinem geliebten I-Phone. Es war ein Geschenk zum letzten Weihnachtsfest. Von meinem Mann.

Heute hat er mich wieder mal überrascht. „Hier dein Vor-Hochzeitagsgeschenk!“ Und strahlt mich an. In der Hand ein Aldi-Tablet. „Hast doch gesagt. Wegen schreiben und Blog und so…“ Stimmt, hab ich gesagt. Obwohl ich es bisher immer eher als überflüssiges Spielzeug betitelt habe…
Denselben Stempel hätte ich aber übrigens auch einem iPhone vor einem Jahr aufgedrückt. Und jetzt hat meine Hand schon eine gut eingearbeitete iPhone Liegemulde. Und ich werde ohne dieses Ding schon relativ schnell relativ unentspannt…

Trotz aller Gegenwehr, habe ich mich heute echt gefreut. Leider wärte die Freude nicht allzu lang. Das Tablet ist schick und leicht. Aber das Display grausig. Die ganze Zeit will man mit einem Taschentuch einen imaginären Grauschleier wegwischen. Am Anfang hängt es dann gleich mal. Und öffnet Seiten die man garnicht haben will. Ich versuche es eine Weile, aber komme zu dem Schluss, dass es auch für günstig nicht so dolle ist.

Ich bin traurig, weil es ein Geschenk war und ich weiß, dass er mir damit eine Freude machen wollte. Und eigentlich will ich es mir verkneifen und es einfach behalten. Kann ja noch werden… Es gibt da nämlich eine Vorgeschichte. Zu lang in Gänze zu erzählen. Nur soviel. Mein Mann und Geschenke ist schwierig. Oder ich und Geschenke ist schwierig. Würde er jetzt wohl sagen. Und das er es mir nicht rechtmachen kann, wahrscheinlich auch. Er ist sehr kreativ in der Geschenkefindung. Für mich manchmal zu kreativ.

Ich erinnere mich ungern an einen großen Streit zum Geburtstag. Da gab es für mich eine Puls-Uhr. Ja, ich hatte irgendwann mal in einem Halbsatz erwähnt, dass das eine lustige Erfindung ist. Aber nein, ich bin keine Leistungssportlerin, höchstens Quartalsjoggerin… und somit ist die Investition in eine solche Messmaschine für mich nicht die beste. Und romantisch ist sie eben auch nicht. Ich bin keine klassische Romantikerin. Aber bei Geschenken wohl eine ziemlich klassische Frau 🙂

Und die liegt jetzt hier und ärgert sich. Weil sie wieder mal mäkelt und der gute Mann das Tablet jetzt wieder eingetütet hat! Ich bin eine blöde Kuh, wenn ihr mich fragt. Warum nehm ich es nicht einfach, bin froh und halt meine Klappe?! Wahrscheinlich weil’s keine Blümchen dazu gab…

Macht’s gut eure Nadja!

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Spielen heißt frei sein

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Hallo ihr Lieben,

heute war ein klasse Nachmittag zum Verstecken, Fangenspielen, Rumspinnen und verrückte Sachen machen!

Wie gern hätte ich nur eine kleine Portion von ihrem Übermut und ihrer Leichtigkeit! Lachend und schreiend einfach loszurennen, ohne eigentlich zu wissen wohin. Glücklich zu sein über Sachen, die für meine Augen viel zu oft unsichtbar sind…

Kleine Weidenkätzchen streicheln, verbotenerweise abzupfen und Mama als Geschenk in die Hand drücken. Sie dann wieder behutsam in ein Häufchen Erde legen und schlafen lassen. Ich mache Schnarchgeräusche für Weidenkätzchen und komme mir überhaupt kein bisschen dumm dabei vor…

Beim Versteckspiel beobachte ich sie heute aus meinem Versteck. Immer wieder versucht sie ganz behutsam auf den Zehenspitzen zu laufen. Und fällt dabei jedesmal fast auf die Nase.
Wenn ich zähle, hat sie nun verstanden, dass sie sich ein Versteck suchen muss. Meist ist das ganz in der Nähe. Dort angekommen fängt sie dann plötzlich auch wieder an lauthals zu zählen und springt bei 10 aus ihrem Versteck, schreit: „Mama, da bin ich“ und umarmt mich stürmig! Es ist nicht das klassische Versteck-Spiel. Aber für mich ist es das schönste Versteck-Spiel, das ich kenne…

Beim Abendbrot erzählt sie mir wilde Fantasiegeschichten, in denen sie alle Bilderbücher, heutige Spielplatzerlebnisse, Namen aus der Krippe und Lieblingsspeisen in einen Topf wirft. Ich kenne keinen Ritter, der den Drachen Andreas geärgert hat und das obwohl sie doch „Dudu!!!“ gesagt hat… Sie scheinbar schon. Ich kann nicht anders, als zu lachen, mitzuspielen und mitzuspinnen… Ich bekomme abschließend noch ein paar Weintraubenstiele in die Haare gesteckt. Das ist eine Haarspange. Wird mir mitgeteilt. Und das ich jetzt bitte tanzen soll!

Vor dem Schlafen gibt es für Mama noch allerlei aus dem Kaufladen. Eigentlich wollte ich ein Wurstbrot. Aber das Brot findet sie nicht. Dafür ein Eis und jede Menge Wurst dazu. Wo denn das Brot sei, frage ich. „Is nicht da, aber macht nix!“ Stimmt eigentlich. Denke ich mir noch so. Und beiße beherzt in eine Scheibe Holzwurst…

Gerade fällt mir auf, dass ich den Weintraubenstiel immer noch im Haar habe. Und das ist auch gut so. Immer denken wir, wir sind erwachsen und wissen alles. Wie etwas auszusehen hat, wie man ein Spiel spielt, wie man seine Wurst ist. Eigentlich wissen wir garnix. Nix was fernab von dem ist, wie es sein sollte… Wie es sein sollte, sollte uns einfach mal egal sein. Sich darauf einzulassen, wie es sein könnte… ist so viel spannender!

Schönen Abend eure Nadja!

Liebster-Award

Hallo ihr Lieben,

aus gegebenen Anlass gibt es heute mal nicht unser „Was war los am Wochenende“!

Ich habe lieberweise von drei anderen Blog-Mamis eine Nominierung für den „Liebsten-Award“ bekommen! Danke erstmal dafür an Meike von momandbeauty, Wiebke von verflixteralltag und Marie von vontagzutag-mariesblog! Drei ganz unterschiedliche tolle und frische Blogs! Schaut doch einfach mal rein!

Der Liebster Award ist was? Es geht darum, andere, neue Blogs kennenzulernen und sich zu vernetzen. 11 nette kleine Fragen und dazu passend vielleicht auch 11 ganz nette Antworten sollen dabei helfen 🙂

Da ich bei drei Nominierungen 33 Fragen vor mir hätte, ihr dann auch 33 Antworten lesen müsstet und mir das dann fast ein bisschen peinlich wäre (so ganz und gar im Mittelpunkt), habe ich jeweils 5 Fragen von Wiebke, Marie und Meike ausgewählt. Ich hoffe das ist in Ordnung, und im Sinne des Erfinders…

Hier nochmal die Spielregeln:

1. Verlinkt die Person, die Euch verlinkt hat (mich! :))
2. Beantwortet die 11 Fragen
3. Findet 11 Blogger, die unter 200 Follower haben und nominiert sie
4. Denkt Euch 11 neue Fragen für diese Blogger aus

Hier also meine Antworten auf die gestellten Fragen:

1. Haben euch eure Kinder zu eurem Blog inspiriert?

Absolut, ja! Geschrieben habe ich schon immer gern. Aber der Wunsch einfach am liebsten jede Kleinigkeit festzuhalten, aus Angst sie irgendwann zu vergessen… der kam mit meiner kleinen Lady!

 
2. Wie stehen eure Partner zum bloggen?

Hm, schwieriges Thema. Grundsätzliche Offenheit gepaart mit einer gewissen Skepsis. Bilder im Netz mag er nicht so. Ein Grund dafür, dass ich die kleine Lady jetzt etwas weniger erkennbar zeige. Und er muffelt immer mal, dass ich zu lange vorm Laptop sitze und schreibe. Damit kann ich leben 🙂 Letztens sagte er dann aber in einem Halbsatz: „… lese übrigens auch mit!“ Na dann.

 
3. Wollt ihr weitere Kinder?

Ja! Auch wenn ich in den Trotz-Hoch-Phasen der kleinen Lady manchmal nicht weiß, wie ich eigentlich auf das schmale Brett komme… 😉

 
4. Wohin würdet ihr einmal ohne Kinder reisen?

Nirgendwohin. Mein Kind gehört ins Gepäck jeder Reise, genauso wie unser Hund.

 
5. Was tut ihr nur für euch?

ausgiebig schoppen

 

6. Was machst Du als letztes, bevor Du schlafen gehst?

Pipi

 

7. Hast Du eine Lieblingspflanze?

Schneeglöckchen… die machen so Lust auf den Frühling!

 

8. Welche Spitznamen hast Du für Dein Kind?

Einen?! Ich habe ein Sammelsurium. Je nach Laune und Colleur. Die meisten gehen eventuell garnicht als Kosenamen durch… olle Meckerkuh zum Beispiel 🙂

 

9. Kinderwagen oder Tragetuch?

Tragetuch! So ein kleines Winter-Baby bei -10 Grad vorne in der Jacke, das ist schon wirklich moggelig. Und wenn man mit Baby, Einkäufen und Hund in den 4. Stock muss… unbezahlbar.

 

10. Was ist Dein Lieblings-Kinderlied?

Das sind zum einen die alten klassischen Kinderlieder meiner Kindheit. Ein Männlein steht im Walde, Drei Chinesen mit dem Kontrabass, Auf der Mauer auf der Lauer… Es ist echt schön sie wieder zusammen mit der kleinen Lady zu singen. Wir lernen aber auch jeden Tag was neues kennen. Momentaner Favorit ist die CD von Eddi & Dän, Kinderlieder acapella… So genial!

 

11. Welche Bücher liegen derzeit auf eurem Nachttisch?

Wicky der Wikinger und Conni sucht den Osterhasen 🙂

 
12. Welches Ziel wollt ihr 2014 erreichen?

Glücklich und gesund bleiben

 
13. Was wollt ihr 2014 definitiv nicht mehr tun?

immer den Mund halten

 
14. Welche Blogprojekte habt ihr euch für 2014 vorgenommen?

Erstmal durchhalten und regelmäßig schreiben, das ist erstmal Projekt genug…

 
15. Wenn ihr genau eine Sache in der Welt für immer ändern könntet, was wäre das?

Darüber muss ich nachdenken… länger… 🙂

 

 

 

Hier nun meine Fragen an die Nominierten:

 

1. Was bringt dich zum Lachen?

 

2. Welche Eigenart an deinem Gegenüber kann dich so richtig nerven?

 

3. Welches Lied sollte dein Kind unbedingt kennen?

 

4. Wie bist du, wenn du betrunken bist?

 

5. Wenn du ein Kleidungsstück wärst, welches wäre das?

 

6. Katze oder Hund?

 

7. Laut oder Leise?

 

8. Welchen guten Rat deiner Mutter möchtest du an dein Kind weitergeben?

 

9. Mit welchen drei Worten würdest du dich beschreiben?

 

10. Meinst du, es ist gerade eine gute Zeit für Kinder?

 

11. Welchen Schauspieler würdest du gerne mal privat treffen?

 

 

Und meine Nominierten lauten!

 

lebenswertig

lotte(r)leben

herzsucher

mamaimamaj

ganznormalemama

babyalarm

krachmacherbande

Ich würde mich freuen, wenn ihr die Zeit findet und mitmacht!

 

 

Daaaaaanke und Tschüßle sagt Nadja

 

Perfekt Unperfekt!

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Hallo ihr Lieben,

heute habe ich endlich das Projekt „Faschingsoutfit“ für die kleine Lady angepackt!

Das sie eine kleine Tanzmaus ist, habe ich ja schon erwähnt. Sie liebt ein kleines Bauchtanztuch, was wir von unserer Cousine bekommen haben. Das um den Bauch geschwungen, wirbelt sie am liebsten durch die Gegend… So kam ich auf die Idee – sie wird eine kleine orientalische Jeanie!

Manchmal schrecke ich ja vor meiner eigenen Courage zurück… Statt ich was kaufe, will ich mal wieder was nähen! Ich gehöre nicht zu den Dawanda-Näh–Müttern. Aber für besondere Momente mach ich gern etwas selber. Mein Problem sind nicht die Ideen. Da hab ich viele. Wo ich was krieg weiß ich auch. Nur ich bin nicht die genaueste. Und ich betreibe eher Schadensbegrenzung, als Perfektionismus. Manchmal ärgere ich mich darüber. Aber so bin ich eben.

Also kaufte ich schönen Stoff in einem Stoff-Outlet. Schnittmuster hatte ich keins. Also nahm ich einfach eine Jogginghose und ein Top als Vorlage. So hat es doch ganz gut geklappt. Bis auf das es eben nicht perfekt ist. Hinten länger als vorne. Vielleicht nicht ganz die passende Garnfarbe. Und das das mit den Ärmeln nicht ganz so optimal war, hab ich erst gemerkt, als einer schon dran war. Aber immerhin war er dran. Und ich habe ihn nicht versehentlich zugenäht! Alles schon passiert. Die Hose war etwas knapp. Gut das ich schluderig genäht hatte, ging es einfach wieder ein bissel aufzutrennen….

Aaaaaaaber, was das wichtigste ist. Sie mag es! Den ganzen Abend ist sie stolz durchs Zimmer gepfiffen und hat sich ständig im Kreis gedreht und gerufen: „Bin eine Schieni…“ Die Hose geht über den Po. Sogar der Halsausschnitt ist groß genug für ihr Köpfchen. Und die Ärmel sehen an ihr einfach Zucker aus! Wen jucken da die doofen Nähte!

Ein frohes närrisches Treiben wünscht euch Nadja!

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Wie ich auf den Hund kam

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Hallo ihr Lieben,

da ich gerade wieder einmal über unsern Vierbeiner schmunzeln musste, möchte ich euch heute gerne ein bisschen was über unsere Fellnase erzählen!
Er heißt Simba und lebt nun seit fast 10!!!! Jahren bei uns. Ich hatte mir lange einen Hund gewünscht… Meinen Göttergatten musste ich allerdings ein bisschen überzeugen. Aber darin habe ich ziemliche Übung 🙂
Einen Hund zu finden, war dann garnicht so einfach. Für mich stand sehr schnell fest, dass ich keinen Hund von einem Züchter haben wollte. Ich bin kein Fan einer bestimmten Rasse und finde es auch unverständlich wieviel Geld teilweise von Züchtern verlangt wird! Nicht das es die Tiere nicht wert wären. Wenn man den Wert eines Hundes überhaupt in Geld angeben kann. Kann man, wenn ihr mich fragt, nicht. Aber 1000 Euro oder mehr sind Dimensionen, die einen doch stutzen lassen. Noch dazu, wenn man bedenkt wieviel Schindluder mit den Tieren teilweise betrieben wird… Aber das ist ein anderes Thema.

Ich wollte einen Hund aus dem Tierschutz adoptieren. Nachdem ich die Tierheime der Region erfolglos abgeklappert hatte, schaute ich mich auch im Internet um. Auf der Seite einer spanischen Tierschutzorganisation entdeckte ich Simba. Und ja, es war Liebe auf den ersten (Klick) Blick!!! Seine Mama war eine spanische Straßenhündin und wurde hochschwanger aus einer der dort zahlreichen Tötungsstationen gerettet. Kurz danach bekam sie ihre 4 Babies in der Auffangstation. Simba war der kleinste und schmächtigste von allen. Als ich ihn auf einem winzigen Bild sah, wusste ich sofort: Der oder keiner! Ich rief sofort an und fragte ganz aufgeregt, ob die Welpen denn noch zu vermitteln wären?! Und wie es manchmal so spielt. Alle waren vermittelt, außer Simba! Mein Herz machte einen rießen Satz und ich wusste, dass das der richtige Schritt war!

Es dauerte einige Wochen, bevor Simba mit seiner Mama und Geschwistern nach Deutschland einreisen konnte. Aber mit 4 Monaten durften wir unser kleines Fellknäul endlich in den Arm nehmen! Wir holten ihn in Kamen ab, wo eine ehrenamtliche Mitarbeiterin die kleinen Gäste kurzzeitig aufnahm, bis sie von ihren Besitzern abgeholt werden konnten. Als wir ankamen schlief Simba. Er wurde auch nicht richtig wach als wir ihn wecken wollten. Er lugte kurz rauf und schlief weiter. Wir mussten wirklich lachen! Obwohl ich mir natürlich ausgemalt hatte, dass er mit wehenden Ohren auf mich zugerannt käme! Später, auf der langen Autofahrt nach Hause, lag er all die Stunden auf einem kleinen Handtuch auf meinem Schoß. Ich war so glücklich, aber sorgte mich auch, ob er wohl traurig sein würde… Wir hielten alle 50 km, dass er sein Geschäftchen machen könnte. Machte er aber nicht. Dafür dann zur Begrüßung auf unsern Läufer in der Küche!

Er lebte sich zu meiner Freude sofort ein! War ein quietschvergnügter kleiner Welpe, der nix als Unsinn im Kopf hatte. Es war eine klasse Zeit! Ich war noch Studentin, so dass ich stundenlang mit ihm toben und spazieren konnte. Er wuchs zu einem tollen, menschenfreundlichen und hübschen Kerl heran. Seit dem er bei uns ist, machen wir nun alles zusammen. Er ist passionierter Camping-Hund, geht mit mir aufs Klo und schläft auf meinem Bauch auf der Couch.

Nach dem er 7 Jahre mein „Ersatz-Sohn“ war, kam mit der kleinen Lady frischer Wind ins Haus! Anfangs hatte ich große Bedenken, ob er das kleine rosa Mädel mögen würde, was da schreiend nach Hause gebracht wurde. Aber es ging alles gut. Er mochte sie von Anfang an. War aber immer zurückhaltend und vorsichtig. Im Gegenteil zu ihr! Die doch leidenschaftlich gern immer wieder mal kräftig am Schwanz und Fell hantierte. Aber mehr als ein genervtes Knurren, kam nie aus seiner Schnauze…
Und seit dem sie ihn leidenschaftlich gern füttert, sind sie ein Herz und eine Seele! Sein Speiseplan hat sich seitdem enorm vergrößert! An Bananen, Mango und Gurken hätte er sich jedenfalls vor 2 Jahren nie getraut 🙂

Ich sehe die zwei gern zusammen. Sie führt in stolz an der Leine. Schimpft gern mal, aber teilt auch ihr letztes Stück Wurst mit ihm. Frühs ruft sie Simba ein lautes „Guten Morgen“ zu und versucht ihn immer wieder feste zu umarmen…
Manchmal tut es mir leid, weil ich jetzt viel weniger Zeit für ihn habe. Und er einfach zu kurz kommt, wenn der Tag wieder mal zu wenig Stunden hat. Er beschwert sich nie. Auch wenn wir früh mal wieder nur „schnell schnell“ können, macht er sein Geschäft und trottet mit zurück. Er arrangiert sich und ist absolut genügsam. Und genießt die Schmusestunden am Abend, wenn ich Zeit für ihn habe, besonders. Ich weiß garnicht, wie es jemals ohne ihn war… Nun wird er bald 10 Jahre und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist?! So viele Einzelheiten habe ich noch im Kopf, sogar noch die erste Nacht, dir er bei uns war. Alle zehn Minuten bin ich aufgeschreckt, ob auch ja alles gut ist. Es ist verrückt…

Jetzt gibt es eine kleine süße Schwester, die ihm den Platz neben dem Klo, auf dem Mama sitzt, streitig macht… Achja. Apropos. Lustige Plätze. Das wollte ich euch ja eigentlich erzählen anfangs. Ich musste schmunzeln, weil unsere Fellnase einen neuen Lieblings-Platz hat. Er schläft seit einigen Wochen auf ihren Schuhen! Na wenn das kein echter Liebesbeweis ist?!

Bis bald eure Nadja!

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Traumtänzerin…

Hallo ihr Lieben,

hier unser „Was war los am Wochenende?“

Am Freitag gabs erstmal das obligatorische Marmeladen-Brot. Was jetzt immer selbst geschmiert werden will!

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Danach begann endlich wieder unser Musikgarten! Hier sind wir seit dem die kleine Lady 9 Monate alt ist. Wahnsinn wie die Zeit vergeht! Damals noch krabbelnd durch den Raum bewegt und heute rennt sie als Pferdchen vor mir her und ist kaum noch zu halten… Ich bin ein absoluter Fan von Musikgarten! Während andere Mamas zu mir sagen, dass ihnen das zu nervig und peinlich ist, in der Gruppe singen, zu klatschen, mit Klangstäben zu hantieren und heitidei… ist es für mich immer einfach nur Spaß! Ich singe am lautesten und mache mich leidenschaftlich gern zum Affen… Mir ist es egal, was andere denken. Schon immer gewesen. Und es juckt mich auch nicht, wer wie neben mir singt oder eben auch nicht. Leben und Leben lassen. Noch ist Tochterherz nicht in einem Alter, wo ihr die Mama peinlich ist… Noch bin ich die lustige, verrückte, über die sie sich herzlich beömmelt. Ich hoffe es bleibt noch lange so und sie kriegt ein bisschen davon ab! Wenn ich sie manchmal so beobachte, hat es fast den Anschein 🙂

Nach dem Musikgarten, gabs lecker Essen und noch Zeit zum Spielen. Dann machten wir uns auf den Weg zum Highlight des Tages: One Billion Rising! Zum ersten Mal auch in unserer Stadt!

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Sehr beeindruckend…

Mama liebt Musik und Tanz seit dem sie denken kann. Musik – das beste Ventil, die größte Motivationsmaschine und der absolute Sorgenfresser! Sich dazu zu bewegen ist so elementar für mich, wie essen oder atmen… Tanzen war immer mein größtes Hobby, eine zeitlang sogar mein Brötchengeber und auch jetzt hab ich endlich wieder mehr Raum und Zeit dafür… Schon mit meiner Kleinen im Bauch, habe ich immer gehofft, dass sie die Liebe zur Musik und zum Tanz mit mir teilen wird. Fast jeden Abend lief ein Herz-Kuschelkissen mit MP3-Player (Geschenk vom Göttergatten) stundenlang auf meinem Bauch…

Und mein Wunsch hat sich erfüllt! Meine kleine Tochter liebte Musik von Anfang an. Nicht nur ein bisschen, sie tanzte mit 10 Monaten die Möbel entlang, sang mit 1,5 Jahren ganze Lieder und hat ihre größte Freude daran wild zu springen und mit allem zu fuchteln was geht, wenn laute Musik läuft. Am Anfang dachte ich, dass machen alle Kinder so. Und ermahnte mich, nicht wie eine übereifrige Mama alles in mein Kind zu projezieren, was ich da gern so hätte… Aber es kristallisierte sich immer mehr raus, dass es ihre besondere Leidenschaft ist. Unsere Musiklehrerin ist verzückt und sagte mir zum ersten Mal vor einem Jahr, dass meine kleine Rythmus-Maschine unglaublich viel Musik im Blut hat. Sie hätte selten solch eine Musikalität in dem Alter erlebt… Wenn ich sie manchmal ganz heimlich beobachte, dann spüre ich das förmlich. Es läuft Musik und es ist als ob ein Lied das Kind wie automatisch bewegt. Sie macht das so ungeplant und es sieht so wahnsinnig eins aus mit der Melodie und jede Faser geht mit… Man kann es nicht in Worte fassen, aber sie lebt es total, von der Haarspitze bis zum kleinen Zeh!

Das ist der Grund, warum wir uns schnell in die Stadt aufmachten! 100e Leute tanzen gemeinsam im Freien und das alles für einen guten Zweck, dass wollte ich ihr unbedingt zeigen! Und es war wahnsinnig toll und beeindruckend! Als die ersten Töne des Liedes erklangen schrien die Leute wie verrückt und wirklich fast alle stiegen in die Choreografie ein. Kinder, Jugendliche, Ältere, geschmückt mit pinken Bändern in Haaren um die Arme, alle sangen und lachten… Es war Gänsehaut pur! Und das Gefühl, für einen Moment ein Stück von etwas großem zu sein, was vielleicht irgendwas bewegen könnte in der Welt, ist großartig! Ohne Auseinandersetzung und Gewalt, nur mit Musik und Tanz…

Das Bild von uns Beiden, bei On Billion Rising, entdeckten wir später in einer Online-Zeitung!

Das Bild von uns Beiden entdeckten wir später in einer Online-Zeitung!

Am Samstag, nicht erstaunlich mal wieder Putztag! Manche verteilen das ja irgendwie über die Woche… Bei mir bleibt da die Zeit für richtig große Putzaktionen nicht. Von der Arbeit zur Krippe, Hündchen raus, Nachmittags was unternehmen, Essen kochen und dann noch mal eben das Haus saugen und wischen und mal kurz die Bäder, klappt bei uns nicht. Also geht der Samstag vormittag drauf. Macht aber auch nix, dann ist es wenigstens gemacht!

Kleine Putzfee...

Kleine Putzfee…

Samstag war auch der offizielle Start für den ersten Babybasar! Wie ich ja schon hier erzählt habe, sind Basare für Kinder und Trödelmärkte für mich ein absolutes Muss 🙂 Erstens spart man unendlich viel Geld! Zweitens ist auch getragene Kleidung und bespieltes Spielzeug meist viel zu schade um es wegzuschmeißen! Und drittens findet man einfach tolle Sachen und Unikate und freut sich so viel mehr, als wenn man einfach etwas im Geschäft kauft!

Ausbeute für 17 Euro: 3 Kleider, 1 Latzhose, 2 T-Shirts, 1 Bluse, 1 Jeansshorts, 1 Parka-Jacke, Kurze Hose und ein paar originale Crocs

Ausbeute für 17 Euro:
3 Kleider, 1 Latzhose, 2 T-Shirts, 1 Poncho, 1 Bluse, 1 Jeansshorts, 1 Parka-Jacke, Kurze Hose und ein paar originale Crocs

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Klamotten werden erstmal auf tanztauglich getestet 🙂

Klappt gut...

Klappt gut…

Eigentlich kein Grund sich eine Tüte über den Kopf zu ziehen! Macht aber trotzdem Gaudi!

Wir spielen Monster und Gespenst... gruselig gell :)

Wir spielen Monster und Gespenst… gruselig gell 🙂

Am Abend machen wir noch einen Abstecher in ein klasse Kinder-Restaurant. Mit Indoorspielplatz! Am Anfang wirkte der Glaskasten mitten im Gastraum etwas befremdlich… Aber es ist echt klasse! Die Zwerge spielen, man sieht sie und sie sehen Mama und Papa, kommen alle paar Minuten mal rausgerannt um zu futtern und zu trinken und sind dann wieder verschwunden. Echt nette Idee und Umsetzung. Selten in den letzten 2 Jahren mal so entspannt gegessen…

Indoor Spielparadies mit Küche, Turm, Rutsche, Bällebad, Büchern...

Indoor Spielparadies mit Küche, Turm, Rutsche, Bällebad, Büchern…

Stein auf Stein

Stein auf Stein

Rein ins Vergnügen

Rein ins Vergnügen

Der Mickey-Spätzle Teller mit Kinderbesteck!

Der Mickey-Spätzle Teller mit Kinderbesteck!

 

Am Sonntag stand nach dem morgendlichen Spielen wieder Backen auf dem Programm! Heute gings auf einen Geburtstag und als Geschenk gabs Karotten-Karamell-Muffins!

Am Morgen gibts bei Mama immer den obligatorischen Kaffee. Fürs Mädchen jetzt immer einen Kakao in Papas Espresso-Tasse :)

Am Morgen gibts bei Mama immer den obligatorischen Kaffee. Fürs Mädchen jetzt immer einen Kakao in Papas Espresso-Tasse 🙂

Turmbauen geht im Moment immer...

Turmbauen geht im Moment immer…

Das Muffins-Rezept ist übrigens schön leicht und kinderfreundlich. Es macht Spaß, wenn man einfach nur alles zusammenschütten muss und die Zutaten überschaubar sind! Manches hatte sie dann aber doch zu wörtlich genommen!

Mama, du hast doch gesagt, da müssen jetzt noch Karotten rein?!

Mama, du hast doch gesagt, da müssen jetzt noch Karotten rein?!

Zuckerguss kurzerhand mit Hagebuttenmarmelade eingefärbt, wurde schön orange und es brauchte nicht noch extra Farbstoff!

Pinselstriche...

Pinselstriche…

Ein paar bunte Streusel müssen aber sein…

Streuselschneckchen...

Streuselschneckchen…

Und ich finde, dass hat sie prima hingekriegt! Wenn ich da an die Dramen bei der Weihnachtsbäckerei denke…

Schlecker-Lecker

Schlecker-Lecker

Und nun ist sie eine klasse kleine Bäckerin! Heute hat sie übrigens nicht wie letzte Woche Back backe Kuchen gesungen, sondern Grün Grün Grün sind alle meine Kleider. Zitat: „…weil mein Schatz ein Jäger-Feuermann ist!“ Ich sach ja, ein bisschen schön meschugge, so wie die Mama, scheint sie schon zu sein! 🙂

Machts gut eure Nadja!

 

 

Dank an einen guten Freund

Hallo ihr Lieben,

es ist keine gute Woche. Kein Tag für einen Blog-Eintrag, wie ich ihn schreiben wollte. Ich weiß nicht, ob ich das überhaupt schreiben sollte. Aber ich möchte es kurz in Worte fassen. Denn es gehört zu unserm Leben. Und darüber schreibe ich ja hier…

Wir haben heute einen guten Freund verloren. Er hatte Krebs. Und bis heute hatten wir Hoffnung. Es ist so schrecklich ungerecht und unfassbar brutal. Und eigentlich nicht in Worte zu fassen… Immer wieder frage ich mich, warum er? Ein Mann, der gütiger nicht sein konnte. Aufmerksam, immer an deiner Seite, wenn er spürte, dass jemand da sein sollte. Ein so großes Vorbild für meinen Mann, menschlich und ein Kollege, den man nur hoch schätzen konnte. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder, die ihn bis heute zu Hause begleitet haben.

Er ist friedlich eingeschlafen und doch schreit alles in mir, warum das passieren musste… Ich sehe meinen Mann und kann ihn nur in den Arm nehmen. Wir reden viel. Was wir an ihm so geschätzt, wie wir ihn erlebt haben. Und trösten uns damit, dass er selbst all das für sich verarbeitet und verstanden hat. Er hat nie geklagt und bis zuletzt versucht zu lächeln, um seinem Gegenüber auch ein Lächeln zu entlocken…

Das ist das, was uns immer in Erinnerung bleiben wird! Ein Mensch, der es geschafft hat, dass es dir gut geht, allein dadurch, dass er dich ansah und lächelte…

Ich hoffe so sehr, dass seine Familie zusammen diesen großen Schmerz verarbeiten kann. Und irgendwann wieder positiv nach vorne blickt!
Er hat unser Leben reicher gemacht und dafür sind wir dankbar!

Ruhe in Frieden…

Ich wünsche euch einen schönen Abend eure Nadja

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Das musste ja mal passieren!

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Eigentlich wollte ich heute über etwas ganz anderes schreiben… Aber es ist passiert! Zwei Sachen. Die erste fand ich amüsant. Die zweite schrecklich…

Wir kamen zurück vom Spiele-Nachmittag im Mamazentrum. Auf dem Weg nach Hause fuhren wir an einem Mc Donalds vorbei. Kaum zu übersehen. Aber für die kleine Lady noch nie interessant gewesen. Dann und wann, ein paar mal im Jahr, packt es uns und wir kehren mal ein. Sie bekommt dann drei Chicken Nuggets, eine Handvoll Pommes und eine Bio-Apfelschorle… mit Strohhalm! Dann sitzt sie da und strahlt über beide Ohren… Ich weiß nicht woher diese
Fastfood-Magie kommt?! Aber scheinbar werden da irgendwelche Urinstinkte in uns geweckt…
Heute fuhren wir also, wie jede Woche, am besagten goldenen M vorbei und auf einmal grölte es von der Rücksitzbank: „Mama!!! Da! Pommes mit Ketchup und Majo haben!“ Da ist er. Der Satz, den alle Eltern lieben! Von nun an ist keine lange Autobahnfahrt mehr sicher. Und ein Stop beim Fastfoodhändler ihres Vertrauens, für den allgemeinen Haussegen sehr empfehlenswert! Noch schreckt es mich nicht. Ich musste einfach nur lachen… bis vor die Haustüre!

Zu Hause angekommen wärmte ich schnell unser Essen auf und schälte etwas Rohkost. Die kleine Lady schleppte mal wieder ihren kleinen Stuhl aus dem Wohnzimmer in die Küche. Dort stellt sie ihn immer an die Anrichte und assistiert mir dann fleißig. Heute ging sie zu nahe an den Herd. Ich sagte, bitte geh auf die andre Seite. Die Herdplatte und der Topf sind heiß! Sie lachte und blödelte mit dem Topf. Ich, schon leicht genervt, bitte geh runter, es ist heiß! Und bitteschön.
Sie feixte weiter… Ich drehte mich um, legte mein Messer weg, um sie wegzuheben. In dem Moment schiebt sie den Topf weg und greift mitten auf die Herdplatte!!!

Drei Fingerchenspitzen sind leicht verbrannt. Nicht offen, aber rot. Zwei Stunden haben wir jetzt mit einer Hand im Wasserglas verbracht… Das anfangs schmerzliche Schreien steigerte sich in leichte Hysterie, so dass an Beruhigen kaum zu denken war! Mama rannte zum Auto. Holte Verbandskasten.
Die kleine Lady-Hand ziert jetzt eine Binde. Das hat sie wieder beruhigt. Mich nur ein bisschen.

Ich hab ein schlechtes Gewissen, bin genervt und könnte heulen. Dabei hatte ich vor zwei Stunden noch Grund zum Lachen… Was passieren soll passiert… Aber doch nicht immer mir?!

Schönen Abend und lasst besser den Herd aus heute… Geht doch lieber einfach zu Mc Donalds….

Eure Nadja

Kasper, Krank und Knabberkekse

Hallo ihr Lieben,

unser Wochenende war nicht besonders spektakulär. Die kleine Lady bekam Freitag hohes Fieber und so waren wir wenig draußen. Aber wir haben das beste draus gemacht. Hier nun ein paar Bildchen, von unserm Wochenende zu Hause…

Am Freitag Vormittag war eigentlich noch alles in Butter. Wir konnten ausschlafen. Freitags ist immer Mama-Kind-Tag. Nachmittags freuten wir uns auf unser erstes Kasperle-Theater! Ein Muss, wie ich finde. Das ist irgendwie einfach nur Kindheit pur! Leider bekam die kleine Lady ab Nachmittag Fieber. Aber da das Kasperle quasi direkt vor unsre Haustür kam, entschieden wir trotzdem hinzugehn. Angekommen waren wir doch sehr überrascht. Sechs Euro Eintritt pro Person, für eine dreiviertel Stunde Puppenspiel ist ja nicht gerade ein Schnäppchen! Meine Frage, ob da im Preis noch ein kaltes Buffet dabei ist, fand die Dame anscheinend nicht so witzig. Eigentlich war es auch nicht als Witz gemeint, wenn ich es mir so recht überlege. Man lässt sie sich eben bezahlen. Die Kinderfreude. Und man weiß, dass sich kaum einer umdreht und wieder geht. Was solls. Ich habe für unsinnigere Sachen schon viel mehr ausgegeben. Und für die Maus ist es schon recht. Der Spaß ging los. Allerdings fanden den einige Kinder wohl nicht so geraten. Innerhalb von 5 Minuten schrien etliche Kinder und Eltern + Anhang verließen fluchtartig den Raum. Meine kurze Sorge, dass wir in den Reigen einstimmen, war GSD unbegründet. Die Kleine amüsierte sich prächtig. Und bis auf den ein wenig gewöhnungbedürftigen Stimmgeber der Puppen, waren König, Kasper, Hexe Hinkebein & Co auch wirklich spaßig.

 

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Am Samstag war das Fieber immer noch hoch. Aber die kleine Lady war tapfer und wir vertrieben uns die Zeit zu Hause. Am Nachmittag haute ich kurz mal ab. Im Ort gibt es einen Trödelmarkt. Und da bin ich nicht mehr zu halten…

Wir laßen eine Menge Bücher und Pixies. Hoch im Kurs steht Conni. Hier rettet sie den Osterhasen aus dem Osterfeuer. Eine echte Heldin eben!

Wir laßen eine Menge Bücher und Pixies. Hoch im Kurs steht Conni. Hier rettet sie den Osterhasen aus dem Osterfeuer. Eine echte Heldin eben!

Wir recyceln alte Küchenrollen. Fingerfarben sind echt toll. Stinken nicht, Pinsel und Händchen geeignet und lassen sich super ab- und rauswaschen!

…recycelten alte Küchenrollen. Fingerfarben sind echt toll. Stinken nicht, Pinsel und Händchen geeignet und lassen sich super ab- und rauswaschen!

Wir spielen ihr momentanes Lieblingsspiel. Die Fädelraupe von Selecta. Ein klasse Geschenk! Sie lernt damit im Moment ganz toll die Farben! Und die Raupe ist fertig gebastelt ein super Spielzeug. Sie musste 100 Mal hintereinander in ihren Kuschelmantel kriechen und darin schlafen :)

…spielten ihr momentanes Lieblingsspiel. Die Fädelraupe von Selecta. Ein klasse Geschenk! Sie lernt damit im Moment ganz toll die Farben! Und die Raupe ist fertig gebastelt ein super Spielzeug. Sie musste 100 Mal hintereinander in ihren Kuschelmantel kriechen und darin schlafen 🙂

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Kuckuck 🙂

Trödelmärkte sind Oasen für mich. Inspiration und Erholung und Freude gleichzeitig. Ich kann stundenlang bummeln und freue mich über kleine Entdeckungen wie ein kleines Kind...

Trödelmärkte sind Oasen für mich. Inspiration und Erholung und Freude gleichermaßen. Ich kann stundenlang bummeln und freue mich über kleine Entdeckungen wie ein kleines Kind…

Der Flohmarktfund, der Puppen-Fahrradsitz muss gleich ausprobiert werden! Dick eingepackt drehen wir eine kleine Runde.

Ein Flohmarktfund, der Puppen-Fahrradsitz musste gleich ausprobiert werden! Dick eingepackt drehten wir am Abend eine kleine Runde.

Absolutes Schnäppchen! Eine schöne Autogarage mit Rampe und Drive-In, Tanke und allem Schnickschnack für 4 Euro! Und die Kleine Lady ist hin und weg...

Absolutes Schnäppchen! Eine schöne Autogarage mit Rampe und Drive-In, Tanke und allem Schnickschnack für 4 Euro! Und die Kleine Lady war hin und weg…

Am Sonntag ging es ihr etwas besser. Aber es regnete und war ungemütlich. Also wieder nix mit groß draußen sein. Aber wir hatten einen tollen Familien-Sonntag…

Ihr Lieblingsspiel. Trenne Belag von Brot. Esse den Belag. Treibe Unsinn mit dem Brot...

Ihr Lieblingsspiel. Trenne Belag von Brot. Esse den Belag. Treibe Unsinn mit dem Brot…

Wir bereiten gemeinsam Mittagessen zu. Schneiden ist hier im Moment hoch im Kurs! Ich glaube ich brauche mehr Kindermesser...

Wir bereiteten gemeinsam Mittagessen zu. Schneiden ist hier im Moment hoch im Kurs! Ich glaube ich brauche mehr Kindermesser…

Fleißig wird beim Spülen geholfen. Mit einer Mega-Schaum Krone selbstverständlich!

Fleißig wurde beim Spülen geholfen. Mit einer Mega-Schaum Krone selbstverständlich!

Nein bitte nicht essen! OMG wie oft habe ich diesen Satz in den letzten 2 Jahren gesagt...

Nein bitte nicht essen! OMG wie oft habe ich diesen Satz in den letzten 2 Jahren gesagt…

Fleißig Eier und Zucker rühren!

Wir wollen Sonntags-Kekse backen! Also fleißig Eier und Zucker rühren!

Schokolade kloppen!!! Unglaublich wie sie das Nudelholz schlägt!

Schokolade kloppen!!! Unglaublich wie sie das Nudelholz schlägt!

Nur noch ein Stück klauen Mama! Ist doch eh viel zu viel Schokolade im Teig

Nur noch ein Stück klauen Mama! Ist doch eh viel zu viel Schokolade im Teig…

Deko ist ein Muss!

Deko ist ein Muss!

Cookie + Milch besser geht nicht...

Cookie + Milch, besser geht nicht…

In der Zwischenzeit hat Papa ein Kettler-Laufrad vom Sperrmüll (auch eine meiner Leidenschaften :))wieder top in Schuss gebracht. Vor der Badewanne werden wilde Verfolgungsjagen mit einigen Stürzen ausgetragen!

In der Zwischenzeit hat Papa ein Kettler-Laufrad vom Sperrmüll (auch eine meiner Leidenschaften :))wieder top in Schuss gebracht. Vor der Badewanne wurden wilde Verfolgungsjagen mit einigen Stürzen ausgetragen!

Normalerweise sind wir viel unterwegs. Mit Freunden oder Familie. Man will ja auch immer raus. Was bieten. Nicht immer den Alltag. Aber einfach mal in Ruhe zu dritt + Hund zu Hause rumhängen ohne andere und Termine ist wirklich schön. Wir hören den Rocky-Soundtrack und tanzen durchs Haus. Spielen und blödeln. Ich backe mit ihr in Ruhe. Währendessen singt sie „Backe, backe Kuchen“. Ich muss nicht eben mal schnell was fertig machen. Sondern wir machen das, weil wir Lust dazu haben. Papa und Mama haben heute beide Zeit. Nur für sie. Trotz- und Wutanfällen lässt sich so viel besser begegnen. Wir reden miteinander. Und ich höre ihr zu. Endlich mal richtig. Da muss sie erst krank werden, dass ich wieder mal was kapiere…

Alles Liebe und bis ganz bald eure Nadja!

Mamas Diät

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Hallo ihr Lieben,

ich habe mir vorgenommen abzunehmen. Ist jetzt kein besonders ausgefallener Vorsatz. Aber ein lang gehegter. Ich hatte vor meiner kleinen Maus 56 kg. In meinen besten Zeiten mit ihr im Bauch 82 kg. Nach Weihnachten lag ich nun bei 64 kg. Ist jetzt nicht dick. Aber ich würde gern wieder in die Nähe meines Ausgangsgewichts kommen. Und vielleicht in die ein oder andere alte Jeans.

Also startete ich mit einer netten Abnehm-App. Man musste einiges eingeben. Dann offenbarte mir Frau App, dass ich nun ab sofort nur noch eine Ration von 1200 kcal zu mir nehmen sollte. Keine sonderlich schöne Aussicht! Mein erster Gedanke war dann auch: Das schaffst du niemals! Wie auch?! Du isst gern und viel! Aber warum auch immer… es ging. Ich rationierte mein Essen. Ich rationalisierte es eigentlich fast. Frühstück und Mittag wurden zusammen gelegt. Eisern knabberte ich Vollkornbrot, Karotten und Äpfel auf der Arbeit. Ich trank Wasser oder Tee. Ohne Zucker, versteht sich. Abends gabs keine Kohlenhydrate. Und das schmerzlichste, keine Schokolade!!! Wer mich kennt, weiß, dass das eigentlich gar nicht geht… Aber mit einem Snack, hätte es dann fast nix mehr zum Abendessen gegeben. Einmal in der Woche gönnte ich mir aber wenigstens einen Kinderriegel. Gelutscht in 10 Minuten.

Abends tippte ich brav mein Essen in die App. Fast schon ein bisschen stupide. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. In sinnvollen, wie auch in weniger sinnvollen Sachen. Und diese App brachte mich irgendwie dazu dran zu bleiben.
Jeden Morgen stand ich auf der Waage. Ja, weiß schon, soll man nicht! Aber wenn man so entbehrt, braucht man irgendeine Belohnung. Und die ist jedes Pfund auf der Waage! Vielleicht echt ein bisschen doof… Aber. Heute habe ich meinen großen Etappensieg gefeiert! Die 6 ist der 5 gewichen, 59,9 kg. Nach 5 Wochen über 4 kg weniger! Im Bad habe ich tatsächlich laut losgejubelt! Die kleine Maus saß neben mir auf der Toilette und schaute mich nur verwundert an. Warum schreibe ich eigentlich Etappensieg?!

Wahrscheinlich, weil es tatsächlich ein Kampf ist! Gegen Gelüste, alte Gewohnheiten und den guten alten inneren Schweinehund… Aber jetzt habe ich langsam keine Lust mehr. Man kriegt schlecht Laune vom wenig Essen. Und die macht Falten um den Mund. Und das ist nun wirklich nicht schön.
Und wenn ich dann noch diese ganzen Artikel über „Thigh Gap“ (die hoffentlich vorhandene Lücke zwischen den Oberschenkeln) und nun auch noch „Bikini-Bridge“ ( der möglichst weit rausragende Beckenknochen im Liegen) lese, wird mir doch ein bisschen schlecht…
Ich möchte gesund sein, fit und mich weiter ausgewogen und maßvoll ernähren. Aber ich möchte wieder Schokolade essen. Schokolade macht glücklich. Und das macht ein knochiges Becken sicher nicht…

Schönen Abend eure Nadja!