Es braucht garnicht viel…

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Hallo ihr Lieben,

home sweet home du hast uns wieder… Nach 10 Tagen Italien, sind wir wieder im beschaulichen Heimatörtchen gelandet. Die Eingewöhnung brauchte nicht lange, wir kamen aus dem Grau und Regen, fuhren 10 Stunden heim durch den Regen und kamen an, in einer grauen Suppe mit ein bisschen heller Einlage…

Einzig, das doch ganz passabel braune, wenn auch verschlafene Gesicht im Spiegel zeigt, dass es doch ein bisschen Sonne gab 😉 War es in Italien im August eigentlich schon immer so kalt? Und windig? Und nass? Und damit meine ich nicht das Meer um die Füße… Sondern ein sehr beständiges Tröppeln auf den Kopf… von oben. Nein nicht die Möwen. Der Regen.

Man setzt sich und den Urlaub schon immer schön unter Druck. Das Wetter muss passen, die Laune muss passen, das Tochterherz muss passen, das Essen muss passen, die Leute müssen passen… Da dieser Urlaub ein bisschen anders war als normal, weil ich einfach abgelenkt durch etwas großes neues in unserm Leben war, (ich schreibe hoffentlich bald darüber), habe ich mir diesmal keinen Druck machen können. Ich wollte einfach abschalten und die Zeit mit meiner Familie genießen.

Was soll ich sagen?! Es ist gelungen 🙂 Wir hatten trotz widriger Umstände richtig schöne Tage! Wir haben uns nicht geärgert… über nix… naja fast nix… Haben im warmen Regen gelacht. Waren oft zu faul zum Kochen, was uns jede Menge Pizza, Nudeln und Pommes bescherte! Spielten bei Schmuddelwetter mit Schnecken oder wurden von unserer kleinen Lady geschminkt. Jedes Karusell im kleinen Kinder-Erlebnispark wurde gefahren. Jedes. Und mehrfach 🙂 Ja, wir haben sie auch mal Pippi Langstrumpf auf dem Tablet schauen lassen und einfach vorm Wohnwagen mit Kerzchen gequatscht. Hatten jede Menge Schlamm auf dem Platz. Den wir gekonnt ignorierten. Planten keine großen Ausflüge. Und machten eben auch keine. Haben Eis gegessen und Tränen in den Augen gehabt, weil es so rührend war, der kleinen beim Tanzen in der Baby-Disco auf dem Campingplatz zuzuschauen. Wir waren uns selbst genug…

Manchmal braucht es besondere Umstände, um besondere Momente zu haben. Nix spektakuläres, einfach gemütlich schöne Momente. Zwar haben uns die Launen unsrer kleinen Trotz-Lady manchmal kurz einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber sie hat sich anstecken lassen. Sie war viel relaxter, spielte oft völlig gedankenverloren vor sich hin und hat unsern „Urlaub ohne Plan“ genossen!

Hier noch ein paar Bildchen für euch! Viele sind es nicht geworden. Ich habe bewusst nicht viel geknipst. Es tut auch mal gut, nicht jeden Moment festhalten zu wollen…

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Ich halte für mich fest. Es muss nicht alles perfekt sein. Urlaub meint Erholung. Urlaub braucht keinen Plan. Braucht nicht immer Sonnenschein am Himmel. Wenn man immer ein klein bisschen davon im Herzen hat…

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Unser Kurz-Urlaub am Gardasee

Hallooooooooo zurück!!!!

Leider viel zu spät nun ein paar Eindrücke unseres Kurzurlaubs in Lazise! Mein Plan mit dem W-Lan vor Ort ging nur bedingt auf. Es war weniger W-Lan… viel mehr W-Lahm. Und nach einigen glücklosen Versuchen einen Blick ins Internet zu erhaschen, verzichtete ich im Sinne der Schonung meiner Nerven lieber auf weitere.

Geplante Abfahrt war eigentlich Samstag Nacht. Geplant! Wie es meist bei Plänen so ist… scheitern sie oft mal in der Umsetzung. Unserer scheiterte genau 23.30 Uhr. Nachdem wir 1,5 Stunden erfolglos den Ausweis der kleinen Lady und meinen noch dazu suchten. Sonst ist der iiiiiiiiiimmer in der Schublade im Flur! Ja. Sonst. Resigniert einigten wir uns darauf die Suche auf Sonntag zu vertagen.

Und wie es so ist. Waren die Dinger Sonntag früh doch gefunden. Sie steckten noch in der Kraxe vom Skiurlaub! Hätte man ja auch drauf kommen können…. also dann jetzt eben Sonntag Nacht los!

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In Lazise angekommen entschieden wir uns für den Campingplatz Spiaggia D’oro. Wunderschöne Anlage, Sandstrand, Spielplatz, Kinderanimation in einem ertragbaren Maße und echt schöne Poollandschaft. Wir sind eigentlich keine Poolgänger. Aber nach ein paar stinkigen Erfahrungen mit dem Gardasee in den letzten Jahren, konnte ja ein Ausweichmöglichkeit nicht schaden.

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Am ersten Tag war die kleine Lady (und wir auch) mächtig erschöpft. 8 Stunden Autofahrt und dann 40 Grad mussten erstmal verdaut werden. Liegend, lümmelnd in Zelt und Wohnwagen.

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Wir rafften uns dann doch noch zu einem Spaziergängchen nach Lazise auf. Gingen lecker Pasta und Pizza futtern und genossen das mediterrane Flair. Ich mag das unheimlich. Die Gerüche, das italienische Geplapper… alles irgendwie. Die Lady war sehr stolz, weil sie ein extra Weinglas bekam. Sie süffelte sehr professionell ihren Gänsewein daraus 🙂

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Morgens gab es immer Müsli oder Fruit Loops. Und Milch oder Saft aus ihrer Lieblings-Campingtasse.

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Es wurde geplanscht. Aber auch viel gemeckert. Wasser kalt. Will nicht spielen. Will ein Eis. Ne will kein Eis. Will spielen. Wasser kalt…

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An den Abenden flanierten wir gern noch bis es dunkel wurde am Strand entlang. Boote schauen, Eis essen…

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Die kleine Lady bekam ihre erste „Baby-Pizza“. Und schaffte auch ein ziemlich großes Stück. So dass für den Nachtisch nicht mehr viel Platz blieb 🙂

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Ein Highlight war der tägliche Besuch von drei Schwänen am See. Ich habe ziemlichen Respekt vor den Tieren. Schonmal einen Schnapper abbekommen?! Das ist wirklich kein Spaß. Diese Schwäne waren allerdings ziemlich geduldig und zogen von dannen, wenn der Trubel zu viel wurde. An einem Abend entdeckten wir im Dunkeln in einer kleinen Bucht die ganze Schwanenfamlie, mit ihren Babys! Wir beobachteten sie lang. Wunderschön…

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Was sie mir da reicht?! Cappuccino natürlich 🙂

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Am letzen Abend kamen wir an einer schicken Bar vorbei. Wenigstens mal ganz kurz noch abdancen…

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… sie bekam noch ein schickes Andenken an den Gardasee ins Haar geflochten. Blieb tatsächlich minutenlang ruhig sitzen. Unglaublich!

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Ein letzter Spaziergang…

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Eine kleine Helferin beim Abbau…

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… und ein letzter Blick auf den See. Es war ein wunderschöner Kurztrip. Wirklich entspannend. Wenn uns auch der Trotzkopf der kleinen Lady ziemlich oft die Laune verhagelt hat… Aber das gehört eben dazu.

An dieser Stelle bedanke ich mich von Herzen bei meinem Mann! Er hat diese Woche so viel Platz für mich freigeschaufelt und mich in meinem Mama-Sein so entlastet, dass ich bald ein schlechtes Gewissen bekommen hätte. Aber auch nur bald… 😉

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