Familie… eine Herzensangelegenheit

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Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende! Bei uns war von allem etwas dabei. Spannung, Spiel und Schokolade… könnte man sagen 🙂

Spannung… dazu mehr in einem späteren Post! Spiel… wie immer jede Menge! Und Schokolade… wurde von der kleinen Lady in Form von Toffifee neu entdeckt! Was soll ich sagen. Zusammen wurde bereits eine Packung vernichtet 🙂 naja Gott sei Dank habe ich ja gleich die Familienpackung gekauft…

Apropos Familie. Wir waren heute bei Oma und Opa. Die Eltern von meinem Mann wohnen 60 km entfernt. Wir versuchen uns oft zu sehen. Leider sind sie sehr beschäftigt und die Fahrstrecke ist auch nicht gerade „ich fahr mal eben vorbei“-geeignet. Ich genieße die Momente dort sehr. Ich hatte selber leider keine Großeltern und habe es gerade als „Erwachsene“ oft als fehlend empfunden. Umso mehr freue ich mich, wenn die kleine Lady, wenigstens einigermaßen regelmäßig Oma und Opa bei sich hat.

Es ist immer besonders. Weil sie besonders sind. Sie haben viel erlebt. Und verdienen beide wohl den Ausdruck: Weise. Sie stehen noch mitten im Leben, waren beruflich immer stark eingespannt und können auch jetzt nicht ganz los davon. Und doch merkt man… es sind Omi und Opi.

Sie spielt Mundharmonika und er liest. Sie bringt winzig kleine Schränkchen für die Puppenstube mit… und steckt in jedes freie Fach so viele Gummibärchen, wie sie nur kann. Und ihm blitzen die Augen vor Stolz, wenn die kleine Enkelin wieder mal einen ganz gescheiten Satz von sich gibt. Sie sind so anders als wir. Und doch ganz ähnlich. Es ist eine Bereicherung für jedes Kind Großeltern erleben zu dürfen! Gerade weil ihre Liebe wohl ähnlich bedingungslos ist, wie es die Liebe der Eltern ist…

Nachmittags waren wir mit Oma und Opa im Zirkus. Ein winziger Familien-Zirkus. In der 6. Generation. Wurde uns stolz erzählt! Drei Söhne, eine Tochter, Mama und Papa und einige Pferde, Ponys, Lamas und Alpakas. Immer wieder musste ich die Kinder beobachten. Wie das wohl sein mag?

Geboren in einen Zirkus. Zirkus Familie. Keine Wahl. Das Mädel macht Akrobatik. Klar. Die Jungen die Cowboy-Show. Der Papa macht den Vulkano. Spuckt Feuer und wirft dann auch noch mit Messern. Auf einen Großteil der Familie! Allerdings schaut keiner wirklich ängstlich. Es klappt alles irgendwie. Zwar wirkt die junge Akrobatin nicht sonderlich motiviert. Vielleicht würde sie jetzt auch lieber mit ihren Freundinnen abhängen. Aber sie hängt mit ihrer Familie ab. In irgendwelchen kleinen Dörfern. Und hofft mit Mama und Papa auf viele Besucher…

Es ist fast befremdlich. Und doch wohl der schönste und natürlichste Vertrauensbeweis in die Institution Familie…

Familie. Ist für mich ein bisschen Alles aber auch Nichts. Als ein typisches Trennungskind, mit Geschwistern, die mehr als 10 Jahre älter sind, fast keiner Verwandtschaft… Familie fokussiert sich da auf wenige Menschen. Sehr wenige.

Jetzt mit meinem Mann und Maus, habe ich meine Familie! Manche Menschen sind jetzt wieder mehr in mein unser Familien-Leben gekommen. Aber so richtig drin sind sie nicht. Ich glaube sie würden mit uns nicht einen Tag Zirkus spielen. Leider. Andere, auch neue Familienmitglieder, haben ihren Platz in unserm Herzen. Ganz fest! Einen großen Platz. Und mit ihnen würde ich durchs Feuer hüpfen… allemal!

„Familie ist, von ihrem Ur-Sinn her, Geborgenheit. Bedingungslose Geborgenheit, solange sie intakt ist. Familie ist Schutz für Leben und Schutz für menschenwürdiges Sterben. Familie ist Nachsicht gegenüber der Jugend und Rücksicht gegenüber dem Alter. Familie ist das Wissen, einen unverlierbaren Platz auf dieser Welt zu haben, an dem man immer willkommen ist, sei man Bettler oder Millionär…“ (E. Lukas 1942)

Gern schließe ich mit diesen schönen Worten.

Aber nicht ohne die Gewinnerin des Kleine-Könige Gewinnspiels zu verkünden: Julia

Liebe Julia, bitte schreibe innerhalb der nächsten drei Tage eine Mail an mamakinderkram@freenet.de Dann gibt’s weitere Infos! An alle, Danke fürs Mitmachen! Bald folgt etwas neues 🙂

In diesem Sinne. Habt euch lieb. Freunde, Familie… liebt das was ihr im Herzen habt, mit aller Liebe, die ihr habt ❤

Eure Nadja

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Festhalten

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Wir fahren Fahrrad. Du sitzt hinter mir auf deinem Kindersitz. Ab und zu taste ich nach hinten und streichel dein Gesicht. Dann halten wir ein bisschen Händchen…

Momente die ich für immer im Herzen haben werde. Das Gefühl deine Hand zu halten. Sie ist noch so klein. Und doch gibt sie mir so viel mehr Halt, als alles andere, was ich noch so fest halte.

Sie ist warm und ganz zart. Sie hält mich fest. Gedankenverloren. Und doch ganz nah. Es gibt nichts Selbstverständlicheres. Gleichzeitig nichts, was besonderer sein könnte. Nichts was mich froher macht, als dein kleines Händchen, das ich fest umschließe. Bin ich auch manchmal traurig oder wütend. Es verpufft. Weil ich weiß, das alles wieder gut wird. Weil wir zusammen gehören.

Gewissheit und Sicherheit, dass ich deine Hand halten werde, solange du sie brauchst. Und das mein Herz immer wieder lachen wird, wenn du deine Hand in meine schiebst. Es ist die schönste und innigste Geste die es gibt. Ganz ohne Worte…

Liebe, die unter die Haut geht

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Hallo ihr Lieben,

heute mal wieder einen Beitrag über Tattoos gelesen. Es ging um den Sinn oder Unsinn sich den Namen der Kinder, deren Gesichter, Hände oder Füße tätowieren zu lassen. Sehr interessantes Thema! Bin ja auch ein bisschen bunt in der Hinsicht. Ich fand und finde Tatoos schön. Nicht alle und nicht an jedem. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Ein kleines Tattoo was meiner kleinen Lady gewidmet ist, nehme ich mir schon eine ganze Zeit vor. Aber noch bin ich mir nicht ganz sicher, wie es aussehen soll.

Früher hab ich da nicht so lang überlegt. Deshalb schmückt heute unter anderem eine Schildkröte mit roten Haaren mein Dekolleté 🙂 und ein ziemlich schlecht gemachtes Tribal meinen Oberarm.

Erstaunlich wieviele sich darüber aufregen, dass jetzt viele die Namen ihrer Kinder in großen oder kleinen Lettern auf der Haut tragen?! Und gleichzeitig Tausende mit eben diesen glücklich durch die Lande ziehen.

Da schämen sich die Kinder doch für die Eltern!“ schreibt eine. „Das man sein Kind liebt, muss man sich doch nicht auf den Unterarm schreiben?!“

Ist ja eigentlich nichts neues. Gerede über Tattoos gibt es ja immer wieder. Auch wenn Tätowierungen salonfähig geworden sind.

Interessant an dieser Diskussion ist, dass es eben nicht nur die „typischen“ Tattooträger sind, die sich ihre Liebsten auf der Haut verewigen lassen. Ich kenne neben einem Richter, jede Menge Akademiker, deren Kinder gut lesbar so für immer auf dem Körper festgehalten wurden.

Tattoos sind eben schon lange keine Erscheinung der sozialen Unterschicht mehr. Ich glaube, sie erfüllen den Wunsch Gefühle, Gedanken und Geliebtes festzuhalten. Seien sie auch noch so absurd und unbegreiflich für das Gegenüber. Sie dienen dem Träger als Spiegel seiner Selbst. Trotz aller Moden und dem Wunsch nach Selbstdarstellung, sind sie bedeutsam für den, der sich dazu entscheidet.

Ich möchte keine meiner Tattoos missen, weil sie zu mir gehören. Und jedes einzelne seine Geschichte erzählt. Vielleicht kommt bald noch eins dazu. Vielleicht versteckt. Vielleicht nicht. Vielleicht groß. Vielleicht klein. Schwarzweiß oder bunt…

Es ist mein Körper. Und niemand hat das Recht darüber zu urteilen. Das gilt übrigens nicht nur für Tätowierungen…

Was haltet ihr davon? Habt ihr eigentlich Tattoos?! Wenn ja, wo und welche?

Bis bald eure Nadja!

Kleine Stinker

Hallo ihr Lieben,

gerade als ich die kleine Lady ins Bett brachte, da fiel es mir wieder auf… Liebe geht nicht durch den Magen. Liebe geht durch die Nase! Wenn ihr mich fragt, was ich am süßesten und bezaubernsten und unverwechselbarsten finde… dann ist das ihr Geruch!

Alle Frauen, spätestens alls Mamas, verfallen dem „Babygeruch“. Wie oft habe ich das beim Herumreichen meiner Maus zu hören bekommen. „Oooooh riech mal! Die riecht so gut. Nach Baby!“ Ich mochte das auch schon immer. Obwohl ich nie diese Art Frau war, die sich auf Babys gestürzt hat. Weder um an ihnen zu riechen, noch sonstetwas. Eigentlich dachte ich auch immer, es ist diese Penatencreme nach der alle Babys riechen…

Das veränderte sich bei meinem Baby. Von der ersten Sekunde an roch und liebte ich sie! Vertraut und süß. Wie oft habe ich meine Nase in das kleine verschrumpelte Paket gesteckt! Unzählige Male… Vor allem die wunderbaren kleinen Käsefüßchen! Ich hätte nie gedacht, dass Neugeborene an den Füßen riechen?! Aber oh ja, tun sie! Schon in der ersten Woche hatten sie ihren Namen weg. Der rechte heißt seit dieser Zeit „Herr Edamer“ und den linken Fuß nannte ich „Herrn Emmentaler“. Fragt nicht. Vielleicht die Hormone. Aber ich liebe diese zwei Kerle! Jeden Morgen werden sie besonders begrüßt. Mit Kuss auf jeden Zeh und danach, muss ich noch kurz reinbeißen. Mittlerweile nennt selbst sie ihre Füße mit ihren Namen! Ich vermute, sie meint alle Füße hätten Namen? Wie ich ihr das später mal erklären soll, ist mir ein Rätsel…

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Oder der Mundgeruch am Morgen? So schön nach dem Aufstehen? Den mag man doch eigentlich garnicht… nicht mal den eigenen! Aber ich mag ihren! Wenn sie mir frühs im Bett entgegenrobbt und mir mit verzausten Haaren die Hände um das Gesicht legt! Sie riecht verschlafen und nach Schnuller und Milch und für mich zauberhaft!

Wie eigenartig fand ich immer diese Mamas die ihren Kindern am Po gerochen haben! „Oho, hier hat doch jemand eine Überraschung in der Hose!“ Und schwupps hoben alle ihre Sprößlinge nach oben und gingen auf Schnüffeltour… Naja, so eine bin ich jetzt auch! Und statt die Nase zu rümpfen, rufe ich stolz: „Hier haben wir die Übeltäterin!“ Nicht mal ihre Pupse schrecken mich. Obwohl das mittlerweile schon recht ausgreifte kleine Stinkbomben sind!

Jemanden so richtig gut riechen zu können… ist ein schönes Gefühl!

Machts gut!

Eure Nadja