Liebe, die unter die Haut geht

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Hallo ihr Lieben,

heute mal wieder einen Beitrag über Tattoos gelesen. Es ging um den Sinn oder Unsinn sich den Namen der Kinder, deren Gesichter, Hände oder Füße tätowieren zu lassen. Sehr interessantes Thema! Bin ja auch ein bisschen bunt in der Hinsicht. Ich fand und finde Tatoos schön. Nicht alle und nicht an jedem. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Ein kleines Tattoo was meiner kleinen Lady gewidmet ist, nehme ich mir schon eine ganze Zeit vor. Aber noch bin ich mir nicht ganz sicher, wie es aussehen soll.

Früher hab ich da nicht so lang überlegt. Deshalb schmückt heute unter anderem eine Schildkröte mit roten Haaren mein Dekolleté 🙂 und ein ziemlich schlecht gemachtes Tribal meinen Oberarm.

Erstaunlich wieviele sich darüber aufregen, dass jetzt viele die Namen ihrer Kinder in großen oder kleinen Lettern auf der Haut tragen?! Und gleichzeitig Tausende mit eben diesen glücklich durch die Lande ziehen.

Da schämen sich die Kinder doch für die Eltern!“ schreibt eine. „Das man sein Kind liebt, muss man sich doch nicht auf den Unterarm schreiben?!“

Ist ja eigentlich nichts neues. Gerede über Tattoos gibt es ja immer wieder. Auch wenn Tätowierungen salonfähig geworden sind.

Interessant an dieser Diskussion ist, dass es eben nicht nur die „typischen“ Tattooträger sind, die sich ihre Liebsten auf der Haut verewigen lassen. Ich kenne neben einem Richter, jede Menge Akademiker, deren Kinder gut lesbar so für immer auf dem Körper festgehalten wurden.

Tattoos sind eben schon lange keine Erscheinung der sozialen Unterschicht mehr. Ich glaube, sie erfüllen den Wunsch Gefühle, Gedanken und Geliebtes festzuhalten. Seien sie auch noch so absurd und unbegreiflich für das Gegenüber. Sie dienen dem Träger als Spiegel seiner Selbst. Trotz aller Moden und dem Wunsch nach Selbstdarstellung, sind sie bedeutsam für den, der sich dazu entscheidet.

Ich möchte keine meiner Tattoos missen, weil sie zu mir gehören. Und jedes einzelne seine Geschichte erzählt. Vielleicht kommt bald noch eins dazu. Vielleicht versteckt. Vielleicht nicht. Vielleicht groß. Vielleicht klein. Schwarzweiß oder bunt…

Es ist mein Körper. Und niemand hat das Recht darüber zu urteilen. Das gilt übrigens nicht nur für Tätowierungen…

Was haltet ihr davon? Habt ihr eigentlich Tattoos?! Wenn ja, wo und welche?

Bis bald eure Nadja!

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